Route 9: In Richtung des Weichseltals

Chrzanów, Zalew Chechło (5 km) Piła Kościelecka (6 km) Płaza (11 km) Wygiełzów (16 km) Pogorzyce (21 km) Chrzanów (28,4 km) 

28,4 km, 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht

Geländeprofil:

trasa 9

BESCHREIBUNG:

Eine einfache Route mit zahlreichen Attraktionen und schönen Aussichten. Unseren Ausflug beginnen wir auf dem Parkplatz am Tysiąclecia-Platz im Zentrum von Chrzanów (1) (2) (3) (4). Wir folgen dem grünen Radweg in Richtung der Straße ul. Kusocińskiego, am Kreisverkehr biegen wir links ab und über die Straße ul. Zielona erreichen wir den Kreisverkehr der Opfer des Faschismus. Hier biegen wir rechts ab und fahren über die Straße ul. Sikorskiego (nördlich-östliche Umgehungsstraße) weiter, wir überqueren den Kreisverkehr und erreichen den Wald. Hier biegen wir links ab. Auf dem grünen Radweg und über die Feldwege erreichen wir den Stausee „Chechło“ (5). Hier treffen wir auf den roten Radweg, auf dem wir nach Płaza Górna weiterfahren. Wir verlassen den Weg, biegen rechts in die Hauptstraße ein und fahren bis zur Ortsmitte von Płaza. Wir fahren an einer links stehenden Kirche und einem Palast (zurzeit eine Sozialhilfeanstalt). Hinter der Kirche biegen wir links ab und fahren über eine asphaltierte Straße auf den Rücken von Płaska Góra, woher wir einen wunderschönen Ausblick in das Weichseltal und auf die Berge Beskiden (Beskidy) genießen können. Wir biegen rechts ab, an der 3. Querstraße wieder rechts. Wir erreichen den Wald und nach einem Kilometer an einer Gabelung verlassen wir den Radweg. Wir biegen rechts ab und folgen dem gelben Wanderweg in die Richtung des Schlosses Lipowiec (6). Wir machen eine Runde um das Schloss, weil seine Einfahrt auf der gegenüberliegenden, westlichen Seite liegt. Über eine ziemlich steile, befestigte Straße fahren wir nach Wygiełzów herunter. Rechts fahren wir an einem Freilichtmuseum – dem ethnographischen Weichselpark (Nadwiślański Park Etnograficzny) (7) vorbei. Wir biegen in die Straße Nr. 781 ein und dann links auf den blauen Radweg. Wir verlassen die asphaltierte Straße und nehmen den Schotterweg als eine Abkürzung zur Straße ul. Piłsudskiego. Dieser führt uns nach Zagórze, von hier aus fahren wir über die Straße ul. Podgórska in Richtung von Pogorzyce. Über die Hauptstraße (ul. Szymanowskiego) fahren wir in die Richtung von Chrzanów in die Siedlung Stella runter. Wir biegen links ab und fahren weiter auf dem schwarzen Radweg bis zur Fußgängerbrücke über dem Fluss Chechło. Hinter der Brücke biegen wir rechts ab und folgen den Wegen am Flussufer, um in die Innenstadt von Chrzanów zurückzukehren.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • St. Nikolaus-Kirche in Chrzanów (1) – erbaut um die Wende des 13. und 14. Jahrhunderts. Ihre heutige Form erhielt die Kirche 1912 nach einer gründlichen Renovierung. Gegenüber der Kirche steht ein Pfarrhaus von 1844 – ein interessantes Beispiel der historisierenden Architektur.

  • Jüdischer Friedhof in Chrzanów (2) – gegründet in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Friedhof ist 1,71 ha groß und umfasst rund 3000 Grabsteine. Eine Besichtigung ist nach der Vereinbarung mit dem Heimatmuseum Chrzanów (Muzeum w Chrzanowie) (siehe unten) möglich.

  • Ein historisches Nebengebäude aus dem 16. Jahrhundert in Chrzanów (3) – historischer Bestandteil eines größeren Gutsensembles. Das Gebäude weist noch erhaltene Merkmale der Renaissance-Architektur auf. Aktuell ein Sitz des Heimatmuseums Chrzanów.

  • Urbańczyk-Haus in Chrzanów (4) – am Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Das Haus ist eine für die Region typische Villa mit zahlreichen Merkmalen der regionalen Architektur. Aktuell werden hier die Wechselausstellungen des Heimatmuseums Chrzanów gezeigt.

  • Stausee Chechło (5) – das größte Freizeitbad in der Gegend von Chrzanów. Der Stausee entstand in den 1960er Jahren nach der Überflutung eines Sandtagebaus. Ein beliebter Ort für sommerliche Freizeitaktivitäten der einheimischen Bevölkerung. Am Stausee direkt gibt es einen sauberen Sandstrand, Verleihe für die Wassersportgeräte und zwei Erholungszentren.

  • Schloss Lipowiec (6) – ein im 13. Jahrhundert errichtetes gotisches Schloss von Krakauer Bischöfen. In dem bis zum heutigen Tag erhaltenen romanischen Turm gab es einen Kerker für die nicht linientreuen Priester. 1657 von Schweden niedergebrannt und später wiederaufgebaut. Seit den 40-er Jahren des 19. Jahrhunderts verfiel das Schloss zu einer Ruine. Aktuell beherbergt das Schloss eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Anlage.

  • Der ethnografische Weichselpark in Wygiełzów (7) wurde 1968 gegründet. Im Park wurden rund 20 Bauwerke der Volksgruppe Krakowiaki Zachodnie zusammengetragen. Zu den interessantesten zählen auf jeden Fall: eine aus dem Ort Ryczów verlegene Kirche aus dem 16. Jahrhundert, eine Gaststätte aus dem 19. Jh. und ein Kornspeicher von 1798.

Verlauf auf der Karte:

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