Route 7: Schätze des Krakau-Tschenstochauer Juras

Biały, Kościół Ojców (5 km) Pieskowa Skała (12 km) Jerzmanowice (18,5 km) Kobylany (30 km) Bolechowice (33 km) Wierzchowie (38 km) Biały Kościół (40 km) 

40 km, 4,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:

Trasa 7

BESCHREIBUNG:

Die prächtigen Felsformationen im Prądnik- und Będkowska-Tal, malerische Burgen in Ojców und Pieskowa Skała sowie prähistorische Höhlen zählen zu den typischen Attraktionen von Jura, die wir im Rahmen unseres Ausflugs besuchen werden. Wir fahren im Ort Biały Kościół von einem Parkplatz am Rande des Ojcowski-Nationalparks (1) los. Über eine für den Autoverkehr gesperrte Straße fahren wir über die malerischen Serpentinen ins Prądnik-Tal hinunter (mit dem Krakauer Tor, der Liebesquelle und der Ciemna-Höhle). Über die Hauptstraße fahren wir in die Mitte des Ortes Ojców (mit einem Museum und einer Burg) (2). Wir folgen weiter dem Tal und fahren an der Wasserkirche und an den historischen Mühlen bis zur Gabelung vorbei. Wir biegen in die Straße 773 links ein und erreichen nach ca. 3 km die Herkules-Keule, sowie das Schloss Pieskowa Skała (3). Nach Besichtigung des Schlosses kehren wir zur Keule zurück und biegen direkt hinter ihr rechts in eine schmale asphaltierte Straße ein, dem blauen Radweg folgend. Durch die Schlucht Sokolec fahren wir auf den Bergrücken auf und biegen auf dem Hauptweg nach rechts ab und verlassen den bisherigen Weg. Wir überqueren die Landesstraße Nr. 94 geradeaus und hinter dem Friedhof biegen wir links ab und fahren in die Ortsmitte von Jerzmanowice. Vor der Kirche (4) biegen wir nach links in Richtung Łazy ein. Nach 700 m erneut links, danach gleich rechts in einen Feldweg auf dem blauen Radweg. Der Weg führt weiter an Grodzisko mit einem ehemaligen Grenzposten. Dem blauen Weg folgend gelangen wir zum Będkowska-Tal. Hier treffen wir auf den roten Radweg. Bei der verkürzten Variante folgen wir ihm links. Wenn wir die gesamte Route schaffen wollen, folgen wir dem roten Radweg entlang des Tals bis nach Kobylany. Wir verlassen den Weg und folgen dem Hauptweg über Karniowice (Gutshaus) (5) nach Bolechowice (gotische Kirche) (6), und von hier aus dem roten Weg folgend über eine lange Auffahrt über Gacki nach Zelków. In Zelków verlassen wir den Weg, biegen rechts in die Ortsmitte ein und fahren zum Kluczowoda-Tal hinunter, wo wir links abbiegen. Auf dem schwarzen Weg erreichen wir die Wierzchowska-Höhle (7). Weiter an der Kreuzung biegen wir nach rechts ab und nachdem wir die Straße 94 erreicht haben, biegen wir rechts ab und kommen zum Parkplatz zurück.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Ojcowski-Nationalpark (1) – einer der kleinsten Nationalparks in ganz Polen. Er umfasst das Prądnik- und Sąspówka-Tal mit zahlreichen Kalksteinformationen und Höhlen (u. a. die für Besucher zugänglichen Łokietka- und Ciemna-Höhle). Im Nationalpark finden wir eine vielfältige Pflanzenwelt mit den meisten Gefäßpflanzenarten in ganz Polen, sowie zahlreiche Fledermauskolonien vor. Im Ort Ojców selbst finden wir einen Nationalparksitz, ein naturhistorisches Museum (Muzeum Przyrodnicze), Burgruinen aus dem 14. Jahrhundert und eine auf Wasser gebaute Kirche von 1901.

  • Burg Ojców (2) – eine mittelalterliche Burg aus dem 14. Jahrhundert, vom König Kasimir den Großen errichtet. Bis zum heutigen Tag blieben ausschließlich malerische Ruinen der Wehrmauern, sowie der Wohngebäude, ein riesiger Turm und das Einfahrtstor erhalten. Von hier aus gibt es eine schöne Aussicht auf das Prądnik-Tal. Die Burgruinen sind für die Besucher zugänglich.


    Zamek w Ojcowie
  • Schloss Pieskowa Skała (3) – eine ursprünglich gotische, im 14. Jahrhundert vom König Kasimir den Großen errichtete Burg. Nach dem Umbau im 16. Jahrhundert wurde der Burg sein heutiger Renaissance-Charakter verliehen. Von dieser Periode stammen seine Arkadengalerien, eine zweigeschossige Loggia und die Gartenterrasse. Mehrmals umgebaut, während der Schwedenkriege (die sog. „Sintflut“) stark beschädigt und verbrannt. Infolge der Restaurierung nach dem Zweiten Weltkrieg konnte das Schloss Pieskowa Skała seine ursprüngliche Form aus dem 16. Jahrhundert wiedererlangen. Im Schloss finden wir eine Dauerausstellung der Innenausstattung, Möblierung, sowie eine Gemälde- und Kunsthandwerkgalerie.

    Zamek w Pieskowej Skale
  • Kirche in Jerzmanowice (4) – eine klassizistische, aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammende Kirche.

  • Gutshaus Karniowice (5) – errichtet im 17. Jahrhundert im spätbarocken Stil, mit seinen Seitenflügeln knüpft die Architektur an die früheren Wehrbauten an. Derzeit in Privatbesitz.

  • Kirche in Bolechowice (6) – gotisch, aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. Um ein Schiff im 15. und einen Turm im 20. Jahrhundert ausgebaut. Im Presbyterium eine gotische Polychromie, die Innenausstattung stammt hauptsächlich aus Barock.

  • Wierzchowska-Höhle (7) – die zweitgrößte, gut erforschte Höhle im Krakau-Tschenstochauer Hochland (Wyżyna Krakowsko-Częstochowska). Sie misst 975 m Länge, davon sind 700 m Gänge und Kammern für die Touristen zugänglich gemacht. Auf der Besichtigungsstrecke befinden sich zahlreiche paläontologische und archäologische Ausstellungen.

Verlauf auf der Karte:

Mapa

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