Route 50: Durch die schönsten Gebiete des Radziejowa-Bergzuges

Szczawnica, Przehyba (11 km), Wielki Rogacz (17 km), Jaworki (26 km), Szlachtowa (28 km), Szczawnica (31,4 km)

31,4 km, 4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: schwierig

Geländeprofil:

50

BESCHREIBUNG:

An Füßen der Berge in Beskid Sądecki liegt ein weiterer schöner Kurort – Szczawnica. Es lohnt sich auf jeden Fall unter seinen historischen Holzhäusern (1) zu bummeln und die hiesige neugotische Kirche (2) zu besuchen. Die vorgeschlagene Tour führt durch die schönsten Gebiete des Radziejowa-Bergzuges (Pasmo Radziejowej), der teilweise 1.000 Meter Grenze der Höhenunterschiede überschreitet und guter Kondition sowie eines leistungsfähigen Mountainbikes bedarf. Unser Ausflug beginnt in der Ortsmitte von Szczawnica, neben der Talstation des Skilifts Palenica. Wir fahren über die Hauptstraße (ul. Szalaya) in östliche Richtung, vor der Brücke biegen wir in eine Seitenstraße (ul. Samorody) ein und entlang des Baches Grajcarek erreichen wir die Straße ul. Sopotnicka. Hinter den Radwegen biegen wir links ab und beginnen mit einer sanften Auffahrt durch das Tal des Sopotnicki-Bachs (Sopotnicki Potok). Wir fahren am Wasserfall Zaskalnik, einem Besucherzentrum mit einem Gasthaus vorbei und dann weiter zur Kreuzung mit einem nach rechts abbiegenden blauen Weg. Ein Stück weiter, an der nächsten Kreuzung, an einer Waldkapelle, nehmen wir den rechten Abzweig. Wir beginnen eine lange und anstrengende Auffahrt auf dem schwarzen Radweg nach Przehyba (die Abzweigung im Bereich der Anhöhe 968 unbedingt beachten). Nach einer Rast in einer Berghütte (3) fahren wir rechts auf dem roten Weg in Richtung Radziejowa. Wir überqueren den höchsten Punkt auf der Route, nämlich Złomisty Wierch (1224 m ü. NN) – und hinter dem Długa-Pass (Długa Przełęcz), wenn eine steile Auffahrt beginnt, biegen wir leicht nach rechts ab (nach der Markierung der Skipiste), um den Gipfel von Radziejowa zu umfahren. Wir kehren zurück zum roten Weg am Żłobki-Pass und verlassen ihn nach 600 m am Pass. Bild hinter Wielki Rogacz. Wir fahren rechts auf den blauen Weg ein und fahren zum Obidza-Pass herunter. Hier biegen wir auf dem roten Weg scharf nach rechts ab. Über einen welligen Rücken und eine steile Abfahrt am Ende geht es hinunter ins Biała-Woda-Tal. Links das Naturschutzgebiet Biała Woda (4). In der Ortsmitte von Jaworek, neben einer Autoschleife, lohnt es sich, nach rechts abzubiegen und die etwas höher gelegene orthodoxe, gemauerte Kirche (5) zu besuchen. Wir fahren an der Schlucht Homole (Wąwóz Homole) (6) vorbei und dann über Szlachtowa (mit Pieniny-Museum (Muzeum Pienińskie) (7) und einer gemauerten orthodoxen Kirche) geht es leicht bergab zurück nach Szczawnica.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Kurortbebauung von Szczawnica (1) – mit Bädern, Villen, Gästehäusern und Kurhäusern aus dem 19. Jh., die an die Zeit von Józef Stefan Szalay, dem damaligen Besitzer des Kurortes, erinnern. Aus dieser Zeit stammen auch der Alte und der Neue Park sowie die Holzvillen, die neben Nummern auch mit Namen versehen sind, wie „Zum Falken“, „Zur windigen Mühle“, „Zum Rad“, „Zum Spanier“. Die Gründung dieses landesweit bekannten Kurortes ist mit dem Vorkommen von sauren und heilenden Bikarbonat-Mineralwässern verbunden. Zu den größten, neulich gebauten Attraktionen der Stadt zählt sicherlich der ganzjährig betriebene Sessellift nach Palenica. Dort gibt es eine Menge Pisten, sowie eine hauptsächlich für die jüngeren Gäste gedachte Rodelbahn.
  • Kirche in Szczawnica (2) – neugotisch aus dem Jahre 1892, entworfen von Stanisław Eliasz Radzikowski.– neugotisch aus dem Jahre 1892, entworfen von Stanisław Eliasz Radzikowski.
  • PTTK-Berghütte auf Przehyba (3) – am gleichnamigen Gipfel im Radziejowa-Bergzug in Beskid Sądecki. Die erste Berghütte wurde hier 1938 erbaut. Die aktuelle wurde an der Stelle der vorherigen Hütte gebaut, die 1991 verbrannte.
  • Naturschutzgebiet Biała Woda (4) – Landschaftsschutzgebiet mit einer Fläche von 33,71 ha. Es schützt einen landschaftlich reizvollen Bachlauf und Relikte von Alpenpflanzen.
  • Ehemalige griechisch-katholische Kirche in Jaworki (5) – erbaut 1798 von den Walachen, die im Dorf lebten. Jetzt eine katholische Kirche.
  • Schlucht Homole (6) – Landschaftsschutzgebiet mit einer Fläche von 58,64 ha in Kleinen Pieninen (Małe Pieniny). Eine tiefe Schlucht, die von den Flüssen Kamionka und Koniowski Potok in die Kalksteinfelsen ausgehöhlt wurde. Massive Felsformationen mit einer Höhe von bis zu 120 m. Zahlreiche thermophile Felspflanzen. Wohnräume seltener Pflanzenarten, darunter Karpaten-Troddelblume, Fliegen-Ragwurz, Eiben.
  • Pieniny-Museum in Szlachtowa (7) – ethnografische und historische Ausstellung. Der ethnografische Teil der Ausstellung stellt die regionale Architektur dar, der historische Teil ist Szczawnica gewidmet. Tel. 18 262 22 58.

Verlauf auf der Karte:

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