Route 48: Über die Route der orthodoxen Kirchen von Lemken zum Kurort

Uście Gorlickie, Kwiatoń (3 km), Skwirtne (5 km), Hańczowa (8,5 km), Wysowa-Zdrój (14 km), Ropki (20 km), Hańczowa (23,5 km), Uście Gorlickie (30,4 km)

30,4 km, 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht

Geländeprofil:
48

BESCHREIBUNG:

Ein Blick auf den Verlauf dieser Route sowie auf die Karte erklärt den Titel der Route. Schöne orthodoxe und katholische Kirchen auf der Route der Holzarchitektur in Małopolska sind gute Orte, um eine Rast einzulegen. Dazu noch der mondäne Kurort. Unsere Tour beginnt in Uście Gorlickie an einer orthodoxen Kirche (1) und führt über den grünen Radweg nach Kwiatoń. Hier können wir einen echten Schatz der Holzarchitektur bewundern – eine wunderschöne orthodoxe Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die von UNESCO zum Welterbe erklärt wurde (2). Einige hundert Meter hinter der orthodoxen Kirche biegen wir von der Hauptstraße nach Skwirtne rechts ab. Rund 1,5 km von der Kreuzung entfernt, treffen wir auf eine weitere orthodoxe Kirche (3), die man unbedingt besuchen soll. Wir fahren zurück nach Kwiatoń und biegen nach dem gelben Radweg links nach Hańczowa ab. Über eine sanfte Auffahrt überqueren wir das Quermassiv und steigen in die Richtung des Kirchturms unten ab. Wir fahren nicht ins Dorf ein, sondern biegen auf dem Weg (jetzt auch zusammen mit dem roten Wanderweg verlaufend) nach links ab und bewältigen eine lange, aber sanfte Auffahrt auf dem Hang von Kozie Żebro bergauf. Die Auffahrt endet an einer Überdachung und wir fahren zum Kurort (4) Wysowa-Zdrój herunter, wo wir die Sehenswürdigkeiten, wie eine orthodoxe (5) und eine katholische Kirche (6), besuchen können. Vor der Kirche biegen wir links ab und gelangen über den Hutniańska-Pass (Przełęcz Hutniańska) (mit einer schwierigen Auffahrt zum Schluss) und Ropki wieder nach Hańczowa. Diesmal empfehlen wir eine wunderschöne historische orthodoxe Kirche (7) zu besuchen. Über die Hauptstraße, entlang des Flusses Ropa, geht es zurück nach Uście Gorlickie.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Orthodoxe Holzkirche in Uście Gorlickie (1) – erbaut 1786 im Stil der westlichen Lemken. Im Inneren blieb eine barocke Ikonostase erhalten. Auf deren Sockel befinden sich Flachreliefs, die Christus als Lehrer der Propheten darstellen. Dies ist für die orthodoxe Kirche eine Seltenheit, die traditionell keine figürlichen Skulpturen zuließ.

  • Orthodoxe Holzkirche in Kwiatoń (2) – errichtet am Anfang des 17. Jh. Sie ist wahrscheinlich eine der ältesten und zugleich schönsten orthodoxen Kirchen der Lemken. Die Innenausstattung stammt hauptsächlich aus dem 19. Jh. Die komplette Ikonostase wurde 1904 errichtet. Die Kirche wurde von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

  • Orthodoxe Holzkirche in Skwirtne (3) – erbaut 1837, mit drei schön geformten Teilen: Presbyterium, Schiff und Turm. Sowohl das Dach als auch die Außenwände sind mit Schindeln eingedeckt.

    Cerkiew w Skwirtnem
  • Kurort Wysowa-Zdrój (4) – bietet kurorttypische Behandlungen mit hiesigen sauren Mineralwässern. Hier werden unter anderem Erkrankungen der Atemwege und des Verdauungssystems behandelt. Bereits im 18. Jahrhundert entstand hier der erste kleine Kurort. Die intensive Entwicklung als Kurort erlebte Wysowa jedoch in den 1860er und 1870er Jahren, als die meisten der heute bestehenden Sanatorien und Kureinrichtungen errichtet wurden.

  • Orthodoxe Holzkirche in Wysowa-Zdrój (5) – erbaut 1779 im Stil der westlichen Lemken. Auffallend ist die ungewöhnliche Lage des Turms, der teilweise aus der Vorhalle, teilweise aus dem Kirchenschiff emporsteigt – ein Ergebnis der Umbaumaßnahmen am Anfang des 20. Jh.

  • Holzkirche in Wysowa-Zdrój (6) – erbaut 1938 nach einem Musterentwurf für eine Kirche vom bekannten Architekten Zbigniew Mączyński.

  • Orthodoxe Holzkirche in Hańczowa (7) – der Mutter Gottes gewidmet und in der 1. Hälfte des 19. Jh. gebaut. Eine typische Kirche der Lemken in der Blockbauweise und mit geschindelten Wänden. Die ornamental-figurale Polychromie und die Ikonostase stammen aus dem späten 19. Jh. Im Presbyterium ein barocker Hochaltar.

Verlauf auf der Karte:
mapa

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