Route 47: Rund um Krynica-Zdrój – die Perle der polnischen Kurorte

Krynica-Zdrój, Słotwiny (3 km), Roztoka Wielka (8 km), Piorunka (18 km), Czyrna (21 km), Mochnaczka Niżna (28 km), Tylicz (33 km), Krynica-Zdrój (39,4 km)

39,4 km, 4,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:

47

BESCHREIBUNG:

Eine sehr attraktiv geführte Route, die zwischen Denkmälern sakraler Architektur an der Grenze zwischen Beskid Sądecki und Niski führt und in der Perle von Beskiden (Beskidy) – Krynica-Zdrój beginnt. Aufgrund größerer Höhenunterschiede ist hier eine gute Kondition erforderlich. Unseren Ausflug beginnen wir an der Trinkhalle in Krynica (1) (2) (3) (4). Wir fahren weiter in Richtung Norden über die Hauptstraße (ul. J. Piłsudskiego) und erreichen die Kreuzung mit der Straße nach Słotwiny. Wir biegen links ab, fahren nach 1 km an einem Skigebiet und einer orthodoxen Lemken-Holzkirche (5) vorbei. Vor uns liegt der härteste Abschnitt der gesamten Route, eine steile Auffahrt zum Biała-Pass (Przełęcz Biała) (am Ende muss man das Fahrrad eher schieben). Wir folgen der Richtung und fahren an den Gehöften des Dorfes und an einer Überdachung vorbei, biegen nach 200 m weiter nach rechts ab, in Richtung Norden auf eine befestigte Straße. Am Bergrücken treffen wir auf einen gelben Wanderweg, auf dem wir nach links abbiegen. Nach einer ca. 150 m langen Abfahrt biegen wir rechts in eine befestigte Straße ein und wieder nach einer kurzen Abfahrt (50 m) biegen wir rechts ab. Über eine Schotterstraße fahren wir über das Kamienica-Tal nach Roztoka Wielka zurück. Vorbei an einer orthodoxen Holzkirche (6) überqueren wir etwas weiter unten die Straße Nr. 75 und biegen schräg rechts in eine Nebenstraße nach Krzyżówka ein, der wir bis zum Pass hinauf folgen. Wir biegen links in die Straße Nr. 981 ab und fahren nach etwa 2,5 km bergab. Direkt vor einer scharfen Kurve biegen wir rechts ab und dann durch eine Kurve in das Bereścianka-Tal. Über die Straße Berest-Piorunka fahren wir rechts zum malerischen Pass an Füßen von Babia Góra hinauf. Hier treffen wir auf den Sądecki-Radweg (gelb markiert), dem wir bis nach Tylicz folgen werden, vorbei an historischen orthodoxen Kirchen in Piorunka (7), Czyrna (8), Mochnaczka (9). In Tylicz sind neben der historischen Kirche (10) vor allem die alten Häuser am Marktplatz sehenswert. Vom Marktplatz aus nehmen wir die Straße ul. Piłsudskiego, nach 800 m an der Kreuzung rechts abbiegen in Richtung Krynica. Wir bewältigen die letzte kleine Auffahrt und dann fahren wir steil zur Fußgängerzone von Krynica herunter.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Kurort Krynica-Zdrój (1) – einer der bekanntesten Kurorte in ganz Polen. Zu seiner Entwicklung trug in der Mitte des 19. Jh. Dr. J. Dietl (ein bekannter Balneologe) wesentlich bei. Die Grundlage der Kur in Krynica bilden die hiesigen sauren Mineralwässer, die reich an Kalziumkarbonat sind.

  • Das Europäische Jan-Kiepura-Festival in Krynica-Zdrój (2) – das ehemalige „Festival der Lieder und Arien“, findet seit 1967 jährlich zu Ehren des berühmten Tenors statt, der den Kurort Krynica berühmt machte.

  • Kurortbebauung in Krynica-Zdrój (3) – entstand in zwei Perioden: in den Jahren 1860–90 wurden das Alte Mineralbad (Stare Łazienki Mineralne), das Alte Moorbad (Stare Łazienki Borowinowe), das Kurhaus (Dom Zdrojowy), die Hauptpumpenhalle (Pijalnia Główna), die Kurkapelle und das Lärchenholztheater gebaut. In der zweiten Periode zwischen den Weltkriegen entstanden die Neuen Bäder (Nowe Łazienki), das Neue Kurhaus (Nowy Dom Zdrojowy) und das Krankenhaus Lwigród.

  • Die Gondelbahn „Jaworzyna Krynicka“ (4) – die längste und modernste in ganz Polen. An der Gondelbahn entstand eines der wichtigsten Skigebiete in Polen mit mehreren attraktiven Pisten.

  • Orthodoxe Holzkirche in Krynica-Słotwiny (5) – eine ehemalige griechisch-katholische Kirche, in den Jahren 1887–1888 errichtet. Eine Kirche auf der Route der Holzarchitektur in Małopolska.

  • Orthodoxe Holzkirche in Roztoka Wielka (6) – eine ehemalige griechisch-katholische Kirche, 1819 für die westlichen Lemken errichtet.

  • Orthodoxe Holzkirche in Piorunka (7) – 1798 errichtet. Im Inneren fällt ein schönes Gemälde mit einem Lemken-Hirten auf – ein seltenes Beispiel für eine weltliche Szene auf der Ikonostase.

  • Orthodoxe Holzkirche in Czyrna (8) – erbaut 1893–94, entworfen vom französischen Architekten Delavo.


    Cerkiew w Czyrnej
  • Orthodoxe Holzkirche in Mochnaczka (9) – erbaut im 18. Jahrhundert im Stil der westlichen Lemken.

  • Kirche in Tylicz (10) – eine Holzkirche aus dem Jahre 1612, in der Blockbauweise und mit einem Satteldach. Im Inneren eine Polychromie von 1960, Rokoko-Altäre und ein Gemälde der Jungfrau mit Kind aus der Wende des 16. und 17. Jh. Neben der Kirche ein gemauerter Glockenturm von 1803. Die Kirche gehört zu Objekten auf der Route der Holzarchitektur.

Verlauf auf der Karte:

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