Route 44: Auf den Spuren der Erinnerungen an Lemken

Gorlice, Sękowa (4 km), Owczary (11 km), Małastów (15 km), Małastowska-Pass (20 km), Przysłup (23 km), Nowica (25,5 km), Bielanka (33,5 km), Szymbark (38 km), Gorlice (44,5 km)

44,5 km, 5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: schwierig

Geländeprofil:

44

BESCHREIBUNG:

Eine ziemlich lange und schwierige Route mit einigen anspruchsvollen Auffahrten und... wunderschönen Aussichten. Entlang der Route finden wir zahlreiche Spuren und Erinnerungen an die Kultur, sowie Denkmäler der Volksgruppe von Lemken, die diese Region einst bewohnte. Vom Marktplatz in Gorlice (1) (2) (3) aus fahren wir in Richtung Süden in die Straße ul. Mickiewicza ein, überqueren die Brücke über den Fluss Ropa und fahren geradeaus in die Straße Nr. 993. Am Stadion biegen wir rechts auf einen blauen Wanderweg und einen gelben Radweg ein und folgend dem Fluss Sękówka erreichen neben dem Palast den Ort Sękowa. Hinter der Brücke eine prächtige Holzkirche (UNESCO) (4). Wir kehren zur Hauptstraße zurück, überqueren erneut die Brücke und biegen nach 200 m links ab. Bis nach Małastów bleiben wir auf dem gelben Radweg. In Owczary kommen wir an einer anderen Kirche, die durch UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, vorbei – einer orthodoxen Holzkirche (5). Der Asphaltbelag endet hier, wir steigen über eine Schotterstraße zum Pass hinauf und dann steil hinunter zur Straße Nr. 977, wo wir rechts abbiegen. Wir fahren an einer gemauerten Kirche in Małastów (6) vorbei und biegen ein Stück weiter nach links ab, um ein ähnliches Gebäude in Pętna (7) zu besuchen. Über eine lange und anstrengende Auffahrt erreichen wir den Małastowska-Pass (Przełęcz Małastowska). Auf dem Pass liegt ein prächtiger Soldatenfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg (8). Wir biegen rechts ab und fahren bergauf bis zur Kreuzung (rechts die Straße zur Berghütte), wo wir den linken Weg nehmen und nach Nowica hinunterfahren, vorbei an zwei historischen orthodoxen Kirchen. Hinter der zweiten Kirche biegen wir rechts ab und beginnen einen weiteren Aufstieg über den Hang von Magura Małastowska, um dann nach Bielanka hinunterzufahren. An einer Seitenstraße auf der rechten Seite liegt ein weiteres Gebäude auf der Route der Holzarchitektur – eine orthodoxe Kirche aus dem 18. Jh. (9) und am Ortsausgang links eine zeitgenössische, gemauerte, orthodoxe Kirche. Unterhalb des Dorfes fahren wir an einem Forsthaus mit Forellenzucht vorbei, etwas weiter an einem Campingplatz. Wir verlassen den Wald und biegen links ab (auf dem grünen Weg). Vor uns eine kurze Auffahrt, anschließend eine Abfahrt nach Szymbark, um die dortigen Sehenswürdigkeiten zu sehen: eine Holzkirche (10), ein Freilichtmuseum (11) und ein Gutshaus (12). Bei der Kirche biegen wir nach Norden ab und fahren auf einem schmalen Asphaltweg hinauf zum Weiler Nadjazie. Am Ende der Straße biegen wir rechts ab und fahren auf einem steilen Feldweg zur Asphaltstraße hinunter. Wir fahren geradeaus, entlang des Flusses in Richtung von Gorlice. Nach 1 km biegen wir an der Kreuzung rechts ab und 100 m weiter, kurz vor der Brücke, in eine schmale Straße links. Nach einem weiteren Kilometer verlassen wir die asphaltierte Straße, die nach links verläuft und fahren geradeaus. Nach einigen Metern überqueren wir den Fluss Ropa über eine Fußgängerbrücke und setzen unsere Fahrt auf einem unbefestigten Weg flussabwärts fort. Über die nächste Fußgängerbrücke kehren wir zum linken Flussufer zurück, biegen rechts ab und folgen der asphaltierten Straße zurück nach Gorlice.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Pfarrkirche in Gorlice (1) – errichtet in den 1920er Jahren. Die Innenräume sind mit Gemälden von u. a. J. Mehoffer, P. Styka und J. Stachiewicz bedeckt.

  • Der Friedhofsberg (Góra Cmentarna) (357 m ü. NN) in Gorlice (2) – an dessen Gipfel liegt ein Friedhof und Mausoleum der Schlacht von Gorlice von 1915.

  • Gutshof der Familie Karwacjan in Gorlice (3) – errichtet im 15. Jh. im Renaissancestil. Im Zweiten Weltkrieg zerstört. In den Nachkriegsjahren wurde der Gutshof sorgfältig restauriert. Derzeit Sitz der Kunstgalerie „Dwór Karwacjanów“.

  • Holzkirche in Sękowa (4) – eines der schönsten Denkmäler der sakralen Holzarchitektur. Sie wurde um 1520 erbaut. Ein Fachwerkgebäude mit Wänden und Dach, die mit Schindeln eingedeckt sind. Im 18. Jahrhundert wurden ein Turm und die charakteristische Überdachung an den Wänden der Kirche angebaut. Die Innenausstattung zeitgenössisch – die frühere historische Ausstattung wurde im Ersten Weltkrieg zerstört. Der Tempel steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

  • Orthodoxe Holzkirche in Owczary (5) – 1653 errichtet und mehrmals umgebaut. Im Inneren eine Ikonostase aus dem 18. Jh. und Fresken aus dem Jahre 1938, auch zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

  • Kirche in Małastów (6) – eine ehemalige griechisch-katholische Kirche, 1805 errichtet.

  • Kirche in Pętna (7) – eine ehemalige griechisch-katholische Kirche aus dem Jahre 1916. Daneben ein Glockenturm aus Holz und ein Friedhof an der Kirche. Der Tempel wird von griechischen und römischen Katholiken gemeinsam genutzt.

  • Friedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg (8) – siehe Beschreibung zur Strecke Nr. 22 auf der S. 47.

  • Orthodoxe Kirche in Bielanka (9) – 1773 errichtet. Zwischen dem Kirchenschiff und dem Presbyterium steht eine komplett erhaltene, barocke Ikonostase aus dem 18. Jh.

  • Holzkirche in Szymbark (10) – 1782 errichtet, mit einer für Holzkirchen ungewöhnlichen Fassade, die den Fassaden der gemauerten Kirchen aus der Zeit deren Entstehung nachempfunden ist.

  • Zentrum für Volksarchitektur (Ośrodek Budownictwa Ludowego) in Szymbark (11) – ein kleines Freilichtmuseum mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden aus den umliegenden Dörfern, die hauptsächlich aus dem 19. Jahrhundert stammen.

  • Kastell in Szymbark (12) – ein Gutshof aus der 1. Hälfte des 16. Jh. im Stil der italienischen Renaissance. Zu besonderen Hinguckern gehören hier die vier Seitenflügel und eine schöne Attikawand.


    Kasztel w Szymbarku

Verlauf auf der Karte:

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