Route 43: Durch das Tal von Biała

Grybów, Stróże (5 km), Polna (7,5 km), Szalowa (10,5 km), Łużna (14,5 km), Pustki (16,5 km), Bobowa (27,5 km), Wilczyska (33,5 km), Grybów (39,6 km)

39,6 km, 4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:
43

BESCHREIBUNG:

Eine Route mit Entspannungsfaktor, technisch nicht zu anspruchsvoll und ohne schwierige Auffahrten. Im Rahmen dieser Route, die uns am Rande des Ciężkowickie-Vorlands (Pogórze Ciężkowickie) führt, besuchen wir u. a. den Kriegsfriedhof Pustki in Łużna, sowie die Stadt Bobowa mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. In der Ortsmitte von Grybów (1) (2) folgen wir dem grünen Radweg entlang der Straße ul. Topolowa. Wir verlassen Grybów und fahren über enge Straßen entlang des Flusses Biała zwischen den Häusern von Biała Niżna hindurch. Nach 3,5 km, an der Kreuzung (in die der rote Radweg mündet), biegen wir rechts ab, überqueren die Brücke über den Fluss Biała und fahren in die Ortsmitte von Stróża. Wir fahren am Stadion vorbei; dann nach links und wir überqueren die Woiwodschaftsstraße Nr. 981 (etwas rechts an einer neugotischen Kirche), dann biegen wir schräg nach rechts ab. Etwas weiter links verläuft eine Straße, über die man die Route abkürzen kann. In Polna fahren wir an einer Holzkirche (3) vorbei, in Szalowa am Rande des Ortes an einer Ruine eines Guthauses (4), und in der Ortsmitte ebenfalls an einer historischen Holzkirche (5) vorbei. Wir folgen der Hauptstraße und fahren nach Łużna. Hier verlassen wir die Schleife unserer Route und fahren zum Berg Pustki Cisowskie mit einem Kriegsfriedhof (6) hinauf. In der Ortsmitte von Łużna nehmen wir eine seitliche Straße nach links und folgen der Beschilderung der Anschlüsse. Wir kehren zur Woiwodschaftsstraße zurück, biegen nach rechts ab und fahren nach Pogwizdów. Neben einem Laden biegen wir links ab und folgen dem gelben Radweg nach Bobowa. In diesem Dorf mit Charme einer Kleinstadt und mit seinem reizvollen Marktplatz sind zwei Kirchen (7) (8), eine Synagoge und ein jüdischer Friedhof (9), ein Klöppelmuseum (10) und der Palast der Familie Łętowski einen Besuch wert. Vom Marktplatz aus nehmen wir die Straße ul. Kolegiacka und biegen rechts ab, hinter der Brücke über den Fluss Biała links und folgen dem roten Radweg. Über schmale Alleen kehren wir zur Woiwodschaftsstraße zurück, fahren am Kastell Jeżów vorbei und biegen hinter der Bahnlinie links ab, um die Kirche in Wilczyska (11) zu sehen. Wir kehren zur Kreuzung zurück, nehmen die Hauptstraße nach rechts und biegen nach einer Weile links auf die Brücke ab. Wir folgen dem Chodorówka-Tal bis Chodorowa, wo wir in eine Nebenstraße einbiegen und über einen Hügel (392 m ü. NN) zum Ort Siołkowa gelangen. Über eine kurze Abfahrt fahren wir zurück nach Grybów.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Kirche in Grybów (1) – neugotisch, in den Jahren 1909–1914 errichtet.

  • Synagoge in Grybów (2) – 1909 errichtet. Seit dem Zweiten Weltkrieg war das Gebäude Verfall preisgegeben. Erst 2007 an die Jüdische Kultusgemeinde Krakau (Żydowska Gmina Wyznaniowa w Krakowie) zurückgegeben, die die Renovierung des Gebäudes einleitete.

  • Holzkirche in Polna (3) – errichtet in der Mitte des 16. Jh. Das Innere ist mit interessanter Polychromie aus dem 18. Jh. bedeckt.

  • Holzgutshaus in Szalowa (4) – errichtet zu Beginn des 20. Jh. und von einem weitläufigen Park umgeben.

  • Holzkirche in Szalowa (5) – in den Jahren 1739–56 errichtet. Ein seltenes Beispiel einer Holzkirche, deren Architektur sich an die gemauerten Barockkirchen orientiert.

  • Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg in Łużna (6) – auf dem Hügel Pustki gelegen. Einer der größten und schönsten österreichischen Friedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg in Westgalizien.


    Cmentarz wojskowy w Łużnej
  • Kirche der Allerheiligen in Bobowa (7) – erbaut in der Mitte des 14. Jh. im gotischen Stil. Im Inneren ein Gemälde der Kreuzigung von Jacek Malczewski.

  • St.-Sophie-Kirche in Bobowa (8) – errichtet in der Mitte des 15. Jh., die Kirche konnte ihre ursprüngliche gotische Architektur bewahren. Im Hauptaltar das Bild der Schutzpatronin der Kirche mit ihren drei Töchtern.

  • Jüdischer Friedhof in Bobowa (9) – unter den 200 Grabsteinen an diesem Friedhof ist der Ohel von Zaddik Shlomo Halberstam, der eine Talmudschule gründete, besonders interessant.

  • Klöppelzentrum in Bobowa (10) – ein Ort mit einer lebendigen und langen Tradition des Klöppelns mit einem Museum für Klöppelspitzen (Muzeum Koronkarstwa). Seit 2000 findet hier jährlich das Internationale Spitzenfestival statt.

  • Holzkirche in Wilczyska (11) – errichtet am Anfang des 16. Jh. Im Inneren fällt das aus Italien eingeführte, wertvolle Gemälde „Die Kreuzabnahme“ aus der Mitte des 17. Jh. auf.

Verlauf auf der Karte:

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