Strecke 40: Mit Ausblick auf die Tatra

Kościelisko-Kiry, Witów (9 km), Dzianisz (12,5 km), Chochołów (17 km), Ciche (19,5 km), Gubałówka (33 km), Kościelisko (37 km), Kościelisko-Kiry (39,4 km)

39,4 km, 5,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:
40

BESCHREIBUNG:

Diese mehrere Kilometer lange Auffahrt auf den Berg Gubałówka (1120 m ü. NN) wird uns lange in Erinnerung bleiben. Wir starten am Parkplatz in Kiry und fahren in entgegengesetzter Richtung bergauf zum Kościeliska-Tal. Dann eine kurze Abfahrt (an einem Biathlon-Stadion links), eine weitere Auffahrt und dann an einer Kreuzung von asphaltierten Straßen links abbiegen. Wir fahren 2 km bis zum Ende der Asphaltstraße und befahren einen Wald über einen steinigen Weg, der steil bergauf führt (bitte hier das Fahrrad schieben). Wir verlassen den Wald und fahren neben der St.-Anna-Kapelle in Płazówka auf eine Asphaltstraße ein, die über die Brücke über den Fluss Czarny Dunajec zur Hauptstraße Nr. 958 führt. Wir fahren nach rechts und erreichen nach weniger als 2 km eine Holzkirche in Witów (1). Wir fahren über die gleiche Straße zurück bis zur ersten Kreuzung, biegen links ab und nach der Brücke über den Fluss Dunajec erneut links ab. Wir erreichen Dzianisz und dann, nachdem wir links abgebogen haben, den Ort Chochołów. Nach Abbiegen rechts auf die Hauptstraße durchqueren wir die Ortsmitte dieses für seine historischen Häuser bekannten Ortes (2) (3) und nehmen die asphaltierte Straße nach rechts in Richtung Ciche. An der Kreuzung im Dorf biegen wir rechts ab. Vor uns liegt eine lange Auffahrt zum Berg Gubałówka. Zunächst fahren wir durch das Tal im Dorf Ciche Górne. Nach einigen Kilometern biegen wir nach dem Wegweiser Ostrysz-Kościoki links ab. Am höchst gelegenen Punkt biegen wir links in einen Feldweg ein. Den Markierungen des roten Wanderweges folgend erreichen wir die asphaltierte Straße, der wir direkt zum Gubałówka folgen sollen. Entlang des Bergrückens von Gubałówka (4) können wir einen schönen Ausblick auf die Tatra (Tatry) genießen. Wir folgen dem gleichen Weg zurück zum Parkplatz, wo wir links abbiegen. Von hier aus beginnt eine steile Abfahrt nach Kościelisko (mit einer Holzkirche) (5). An einer etwa 200 m nach der Kirche liegenden Kreuzung biegen wir rechts in eine schmale Straße ein und biegen in den grünen Radweg links nach Kiry ab.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Holzkirche in Witów (1) – errichtet in den Jahren 1910–12. Der neugotische Hauptaltar ist ein Werk von Handwerkern aus Tirol. Im Altar gibt es Statuen der Muttergottes mit Kind und Heiliger Kasimir und Franziskus von Assisi. Die Buntglasfenster stammen von 1937.

  • Holzhäuser in Chochołów (2) – ein Ensemble mit alten Goralen-Häusern, die noch bewohnt sind und mit ihren Giebelwänden zur Straße hin angeordnet sind. Die typischen historischen Grundrisse der Häuser mit einer „sauberen“ und „schwarzen“ Wohnstube, einem Durchgangsflur und einer verglasten Veranda blieben gut erhalten. Die Häuser sind in der Blockbauweise aus Holz gebaut. An den Giebelwänden der Häuser ist das für die Architektur von Podhale typische Motiv der heruntergehenden Sonne zu sehen.


    Chochołów
  • Museum des Chochołowskie-Aufstandes in Chochołów (3) (Muzeum Powstania Chochołowskiego w Chochołowie) – das Museum wurde in einem 1798 errichteten Haus im Podhale-Stil eingerichtet und zeigt ethnografische und historische Sammlung. Im Museum finden wir historische Geräte und Maschinen für die Verrichtung verschiedener Alltagsarbeiten auf dem Bauernhof, sowie weitere Erinnerungsstücke, die an die Geschichte des Dorfes Chochołów und den Aufstand von Chochołów erinnern.

  • Der Bergzug von Gubałówka (4) – zeichnet sich durch lange, breite Bergrücken und steile Hänge aus. Sein höchster Gipfel ist Butorowy Wierch (1160 m). Vom Gubałówka-Gipfel (1120 m) aus bietet sich ein herrlicher Panorama-Ausblick auf die Hohe Tatra (Tatry Wysokie). 1938 wurde eine Bergbahn nach Gubałówka eröffnet, die eine der wichtigsten Touristenattraktionen von Zakopane ist. Die Länge der Strecke, die diese Bahn innerhalb von 3,5 Minuten zurücklegt, beträgt 1298 Meter. Jeder Waggon bietet Platz für 120 Personen.

  • Holzkirche in Kościelisko (5) – 1914 erbaut, weist sie in vielen baulichen und dekorativen Details Elemente der Volksarchitektur auf, und die Altäre weisen deutliche Merkmale des Zakopane-Stils auf.


    Tatry

 

Verlauf auf der Karte:

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