Strecke 36: Mit Babia Góra über dem Kopf

Jabłonka, Lipnica Wielka (4,5 km), Kiczory (12 km), Zubrzyca Górna (22 km), Zubrzyca Dolna (28 km), Podwilk (33 km), Orawka (37 km), Jabłonka (43,6 km)

43,6 km, 5,6 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:
36

BESCHREIBUNG:

Eine durchaus aussichtsreiche Route mit mehreren Auffahrten und zahlreichen Ausblicken auf den Riesenberg Babia Góra führt durch die historische Region Orawa. Unsere Route beginnen wir in der Ortsmitte von Jabłonka (am Parkplatz neben einer Bank und einer Bushaltestelle). Nach 600 m in südliche Richtung biegen wir hinter der Feuerwache rechts ab in Richtung von Lipnica Wielka. Nach 4 km erreichen wir die Kreuzung im Dorf. Wir biegen rechts ab und fahren nach einer Weile am Loretto-Glockenturm (1) vorbei. Auf uns wartet eine lange, aber nicht sehr anstrengende Auffahrt zu den Füßen von Babia Góra. Wir fahren ein paar Kilometer durch Lipnica Wielka (mit einer historischen Kirche in der Ortsmitte (2)). Nach 2 km hinter der Kirche biegen wir bei einem großen Schulgebäude rechts in die asphaltierte Straße ein und fahren bergauf nach Kiczory. Nachdem wir den grünen Wanderweg erreicht haben, biegen wir links ab (bei der Feuerwehr). Vor uns erstreckt sich ein breites Panorama von Babia Góra. Wir fahren rund 4 km weiter (zunächst über ein offenes Gelände, später durch einen Wald) bis zur Kreuzung mit einer asphaltierten Straße. Wir biegen rechts ab und fahren einige Kilometer durch den Wald, teilweise durch den Babiogórski-Nationalpark (3) (Babiogórski Park Narodowy). Wir erreichen die Woiwodschaftsstraße, biegen rechts ab und stehen nach einer Weile vor dem Freilichtmuseum in Zubrzyca Górna (4). Wir fahren ein paar Kilometer bergab durch den Ort. Nach ca. 500 m, vorbei an der Feuerwache in Zubrzyca Dolna, biegen wir links in die aussichtsreiche Straße nach Podwilk ab. Im Ort biegen wir an der Kreuzung der lokalen Asphaltstraßen links ab, an der Landesstraße rechts und erreichen nach 3,5 km die Kirche von Orawka (5). Wir folgen einer schmalen Asphaltstraße bergauf (gegenüber dem Parkplatz an der Kirche) und biegen nach etwa 2,5 km scharf rechts ab. Nach einigen weiteren Auf- und Abfahrten erreichen wir Jabłonka, vorbei an einer über der Gegend thronenden gemauerten Kirche (6). An der Hauptstraße biegen wir links ab und erreichen den Parkplatz, an dem unser Ausflug endet.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Loretto-Glockentürme in Orawa (1) – ein häufiges Element der Landschaft von Beskiden (Beskidy). Der Überzeugung der Einheimischen zufolge schützen die Loretto-Glockentürme vor bösen Geistern, den so genannten „Płanetnicy“, die ihre Häuser bei herannahenden Gewittern heimsuchen. Die Glockentürme wurden ausschließlich aus Holz in der Pfostenbauweise errichtet. Die am besten erhaltenen sind mit Holzschindeln eingedeckt.

  • Kirche in Lipnica Wielka (2) – eine 1769 im spätbarocken Stil errichtete Kirche. Der lokalen Legende zufolge wurde diese Kirche für das geraubte Geld am Ort der Erhängung und des Todes des berühmten Räubers aus Orawa – Białoń – errichtet.

  • Babiogórski-Nationalpark (3) (Babiogórski Park Narodowy) – 1954 mit dem Ziel gegründet, die typisch bergigen Vegetationsstufen, Felspflanzen und endemische Arten, wie Engelwurz-Laserkraut, Alpen-Hornkraut und Alpenrachen zu schützen. Am Hauptsitz des Nationalparks in Zawoja Barańcowa gibt es ein Bildungszentrum.


    Babia Góra
  • Ethnografischer Orawa-Park in Zubrzyca Górna (4) (Orawski Park Etnograficzny) – ein Freilichtmuseum mit typischen Beispielen der Architektur aus der Region Orawa aus dem 17. und 18. Jh. Neben Wohn- und Wirtschaftsgebäuden gibt es hier auch Handwerksbetriebe, einen Glockenturm, eine Schule, eine Gaststätte und ein wertvolles Denkmal – das Gutshaus der Familie Moniak aus dem 18. Jh. Mehr Informationen: Tel. 18 285 27 09, www.orawa.eu.

  • Holzkirche in Orawka (5) – ein wertvolles Denkmal der sakralen Holzarchitektur vom herausragenden künstlerischen Wert. Errichtet in den Jahren 1650–55. Neben der Kirche steht die gemauerte Kapelle der Schmerzensmutter von 1728. Deren Dach und Wände sind mit Holzschindeln eingedeckt. Das Innere der Kirche ist mit schönen Fresken verziert.


    Kościół w Orawce
  • Kirche in Jabłonka (6) – eine 1817 im klassizistischen Stil errichtete Kirche. Mit Inneneinrichtung aus dem 19. Jh.

Verlauf auf der Karte:

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