Route 34: Von „Klein-Krakau“ nach Binarowa

Biecz, Strzeszyn (4 km), Kwiatonowice (9 km), Sitnica (17 km), Rożnowice (21 km), Binarowa (26,5 km), Biecz (31 km)

31 km, 3,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:

34

BESCHREIBUNG:

Diesen Ausflug beginnen wir in Biecz – einer der ältesten und bis zum 16. Jh. einer der größten Städte Polens, die als „Klein-Krakau“ (1) (2) (3) bekannt war. Wir beginnen am Rathaus in Biecz und folgen der Straße ul. Węgierska, dann hinter der Kirche biegen wir rechts in die Straße ul. Bochniewicza ab. Wir beenden diese relativ schwierige Auffahrt links in die Straße ul. Harta abbiegend und fahren an einem malerisch gelegenen Friedhof vorbei und dann in die Hauptstraße. Wir fahren nach rechts, biegen gleich hinter der Brücke wieder rechts ab und fahren weiter in Richtung Strzeszyn. Vor einer verfallenen ehemaligen Schule (und einem Laden) folgen wir den Radwegen nach links. Rund 2 km weiter verlassen wir den grünen Radweg und biegen in den gelben Radweg rechts ein. Eine steile Auffahrt führt uns zum Bergrücken. Wir folgen dem Radweg, fahren über Kwiatonowice und biegen 5,5 km weiter an einer Kreuzung rechts nach Sitnica ab. Wir fahren steil ins Tal hinab, wo wir der Hauptstraße folgen und nach rechts abbiegen und nach Rożnowice weiterfahren. Nach der Einfahrt in die Woiwodschaftsstraße Nr. 980 fahren wir weiter geradeaus und kommen nach einer Weile an einer, auf einem kleinen Hügel stehenden Holzkirche (4) vorbei. Nach weiteren 5,5 km erreichen wir Binarowa. Ein Besuch des hier befindlichen architektonischen Meisterwerks, also der von UNESCO zum Welterbe erklärten Holzkirche aus der Zeit um 1500 (5) gehört zum Pflichtprogramm. Wenn wir die Woiwodschaftsstraße vermeiden möchten, dann sollen wir diese direkt nach der Kirche (und einem Bach) verlassen und dem gelben Radweg in eine Seitenstraße nach rechts folgen. Eine relativ anspruchsvolle Auffahrt führt uns über den Hang des Bergs Dział. Wir fahren jedoch nicht bis zum Gipfel hinauf, sondern schlängeln zwischen den Bauernhöfen nach links. Wir überqueren die Kreuzung, und biegen gleich nach den ersten Gebäuden an der Gabelung nach links ab. Zu Beginn fahren wir auf einem flachen, aussichtsreichen Bergrücken entlang eines jungen Waldes. Bei einem kleinen Wald mit einem jüdischen Friedhof geht es recht steil hinunter nach Biecz. Wir folgen der Straße ul. Kazimierza Wielkiego und kehren nach rechts zum Marktplatz zurück, wo wir unseren Ausflug beenden.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Rathaus in Biecz (1) – errichtet in der 2. Hälfte des 15. Jh. Im Zuge der späteren Umbaumaßnahmen verlor das Gebäude seinen ursprünglichen gotischen Charakter. Sein heutiges Aussehen verdankt das Rathaus dem Umbau von 1830. Der am Rathaus stehende Renaissanceturm wurde 1569 erbaut. Im Keller des Turms befindet sich der mittelalterliche Kerker, d. h. der Ort, an dem die Gefangenen zu Geständnissen gezwungen und bis zu ihrer Hinrichtung festgehalten wurden.

  • Befestigung von Biecz (2) – umfasst Stadtmauern, Basteien und eine Barbakane. Ihre Geschichte reicht bis ins 14. Jh. zurück. In die Stadtmauern waren damals 17 Türme und Basteien integriert, die von jeweiligen Gilden gestiftet und betrieben wurden. Durch die Entwicklung der Kriegstechnik im 17. Jh. verloren sie ihre Bedeutung und verfielen. Nur zwei Türme blieben bis heute erhalten: Radziecka und Kowalska.

  • Kromer-Haus in Biecz (3) – ein Stadthaus aus Renaissance, von 1519, in dem Marcin Kromer (ein bedeutender Humanist, Historiker und Musiktheoretiker) seine Kindheit verbrachte. Heute der Sitz des Heimatmuseums (Muzeum Ziemi Bieckiej).

  • Holzkirche in Rożnowice (4) – 1756 erbaut, galt einst als eine der wertvollsten Holzkirchen aus der Epoche des Barock. 1992 durch einen Blitzschlag weitgehend abgebrannt. An der östlichen Wand im Presbyterium ist das barocke Kreuz zu sehen, das mit sogenannten seitlichen Fließvoluten verziert ist.

  • Holzkirche in Binarowa (5) – UNESCO-Welterbe. 1500 errichtet, der 1596 angebaute Turm gilt als der älteste Holzturm in ganz Polen. Die Kirche ist bekannt für ihre schöne, sehr gut erhaltene Polychromie aus den Jahren 1641–50. Besonders bemerkenswert sind die reichen malerischen Verzierungen an den Wänden. An den Decken Teile einer noch älteren Polychromie erhalten.

Verlauf auf der Karte:
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