Route 31: Mit Musik im Hintergrund

Zakliczyn, Paleśnica (9 km), Jamna (15 km), Jastrzębia (21 km), Kończyska (31 km), Zakliczyn (33 km)

33 km, 3,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:


31

BESCHREIBUNG:

Das Rożnowskie-Vorland (Pogórze Rożnowskie): eine äußerst attraktive Region für den Radtourismus. In der Region gibt es keine hohen Berge, aber im Rahmen der Route kann man einer anspruchsvollen Auffahrt auf den Berg Jamna die Stirn bieten. Wir beginnen auf dem Marktplatz in Zakliczyn mit einem historischen Rathaus – die Stadt ist für ihr „Bohnenfest“ (1) regional bekannt. Wir fahren in Richtung Westen entlang der Straße ul. Mickiewicza, wir fahren am Museum „Pod Wagą” in einer historischen Hütte und an einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert (2) vorbei. Hinter der Brücke über dem Bach Wolanka biegen wir links in die Straße ul. Grabina ein und fahren an einem Friedhof vorbei und weiter in die Richtung des vor uns emporsteigenden Bergmassivs von Mogiła. In Zdonia biegen wir neben der Schule rechts und nach einer Weile wiederum links ab. Wir schlängeln zwischen den Bauerhöfen und fahren auf einen aussichtsreichen Bergrücken hinauf, anschließend hinunter in das Paleśnianki-Tal. Auf der Autostraße Nr. 975 biegen wir rechts über einen malerischen Durchbruch von Paleśnianka ab. Wir fahren am Dorf Paleśnica mit einer klassizistischen Kirche (3) an der rechten Straßenseite vorbei und biegen in eine seitliche asphaltierte Straße links hinter dem Sportplatz ab. Wir folgen dem malerischen Tal auf dem grünen Radweg. Die flach verlaufende Straße endet an einem kleinen Parkplatz, von dem aus wir eine steile Auffahrt auf den Berg Jamna (4) beginnen. Hinter der Kirche biegen wir links ab. Wir fahren danach 600 m auf dem schwarzen Radweg, danach biegen wir von dem Weg in eine Schotterstraße in den Wald ein und folgen einer wunderschönen Abfahrt (dabei fahren wir an einem stimmungsvollen Rastplatz mit einer Überdachung) in die Richtung von Jastrzębia (5) (6). Nachdem wir die Hauptstraße erreicht haben, biegen wir links ab und dann direkt rechts bergauf. Nach einer über 2 km langen Auffahrt, biegen wir links ab und folgen dann einem aussichtsreichen Bergrücken auf Sucha Góra (406 m ü. NN). Direkt vor dem Gipfel an einer Wegkreuzung fahren wir weiter geradeaus auf den schwarzen Wanderweg (und den grünen Radweg). Wir fahren nach Zakliczyn herunter. Vor dem Bernhardinerkloster biegen wir rechts ab und begeben uns zum Europäischen Musikzentrum von K. Penderecki (Europejskie Centrum Muzyki K. Pendereckiego) (7). An der Kreuzung fahren wir links und am Franziskanerkloster (8) wiederrum rechts ab. Wir überqueren die Autostraße Nr. 975 und folgen der Straße ul. Jagiellońska bis zum Marktplatz, wo unser Ausflug endet.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Bohnenfest in Zakliczyn (1) – das größte Straßenfest im Karpatenvorland (Pogórze Karpackie), das ein regionales Produkt, nämlich die Bohnensorte „Piękny Jaś aus dem Dunajec-Tal”, preist und bewirbt. Das Fest findet in der ersten Dekade des Septembers statt.

  • Historische Kleinstadtbebauung in Zakliczyn (2) – mit typischen Holzhäusern, die mit nach vorne, über die Fassadenwände herausragenden Traufen versehen sind. Die am besten erhaltenen Gebäude dieser Bauweise stehen an der Straße ul. Mickiewicza. Darunter Haus „Dom pod Wagą” von 1769 (zurzeit ein Heimatmuseum). In der Nähe eine barocke Pfarrkirche von 1768. In der Mitte des Marktplatzes steht ein neugotisches Rathaus aus der ersten Hälfte des 19. Jhs.



Ratusz w Zakliczynie

  • Kirche in Paleśnica (3) – 1808 aus Naturstein gebaut, einschiffig mit einer angebauten Kapelle und einer Vorhalle. Im Innenraum Altäre aus dem 19. Jahrhundert und eine Orgel von 1901.

  • Jamna (4) – ein Gipfel im zentralen Teil des Rożnowskie-Vorlands mit einem Aussichtspunkt. Auf dem Gipfel neben einer Kirche steht eine Gedenkstätte für die während der Befriedung ermordeten Zivilisten und die gefallenen Partisanen der Heimatarmee. Am Gipfel die sog. Vagabundenhütte (Chatka Włóczykija).

  • Kirche in Jastrzębia (5) – erbaut am Anfang des 16. Jh. Eine Kirche auf der Route der Holzarchitektur in Małopolska. Im Innenraum ein Taufbecken aus dem 17. Jh. und eine Kanzel aus dem 18. Jh.

  • Regionalkammer „Grociarnia“ in Jastrzębia (Izba Regionalna „Grociarnia” w Jastrzębi) (6) – eine Ausstellung mit ethnografischen Sammlungen aus der Region.

  • Europäisches K. Penderecki-Musikzentrum in Lusławice (7) – das Zentrum dient der Förderung musikalisch talentierter Jugend durch Meisterkurse, Workshops und Vorträge. Darüber hinaus werden hier Konzerte und Festivals veranstaltet. Das Zentrum umfasst einen Konzertsaal für 650 Zuschauer, eine Bibliothek und Unterrichtsräume. In der Nähe das klassizistische Gutshaus von Krzysztof Penderecki aus dem Anfang des 19. Jhs.

  • Franziskanerkloster in Zakliczyn (8) – errichtet 1651 im barocken Stil. Die Innenausstattung der Klosterkirche aus dem 17. bis 19. Jh., darunter eine Polychromie, die dem Maler Jacek Malczewski zugeschrieben wird.


    Zespół klasztorny oo. Franciszkanów

Verlauf auf der Karte:

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