Route 30: Über den Brzanki-Bergzug

Ryglice, Żurowa (9 km), Olszyny (12 km), Rzepiennik Biskupi (18 km), Rzepiennik Strzyżewski (21 km), Jodłówka Tuchowska (26,5 km), Brzanka (30 km), Burzyn (35,5 km), Tuchów (39 km), Ryglice (45,7 km)

45,7 km, 5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:


30

 

BESCHREIBUNG:

Diese Route führt meistens über die asphaltierten Straßen. Neben einigen, sehr einfachen Abschnitten finden wir hier auch schwierige Teile, wie Abfahrten über steinige Wege oder anspruchsvolle Auffahrten. Unseren Ausflug beginnen wir auf dem Parkplatz am Marktplatz im Städtchen Ryglice. Wir folgen dem blauen Wanderweg in die Richtung der Kirche (1), hinter der wir rechts abbiegen und eine kilometerlange Auffahrt nehmen müssen. An der Kreuzung mit der Hauptstraße fahren wir nach links ab und nach einer Weile fahren wir an einem Gipfel mit einem Kreuz und einer Kapelle vorbei. Im Wald verlassen wir den blauen Weg (der nach links abbiegt) und fahren mühsam auf den Berg Wielka Góra hinauf. Wir verlassen den Wald und fahren über einen malerischen Hang hinunter nach Żurowa. An der Kreuzung lokaler Straßen biegen wir für eine Weile nach links ab und erreichen eine Holzkirche mit einem Glockenturm aus Naturstein (2). Wir kehren zur Hauptstraße zurück, die wir geradeaus überqueren und fahren über einen aussichtsreichen Bergrücken nach Olszyny, wo wir an einer historischen Kirche (3) vorbeifahren. Wenn wir den Weg abkürzen wollen, können wir an der Kreuzung hier rechts abbiegen. Die weiteren Kilometer fahren wir über ein leicht hügeliges Gelände. Wir nähern uns dem Dorf Rzepiennik Biskupi und sehen schon von der Weite eine Holzkirche (4) aus dem 16. Jahrhundert. Wir fahren von der Woiwodschaftsstraße Nr. 980 hinunter und biegen rechts in die Richtung von Rzepiennik Strzyżewski ab. Hinter der Kirche (5) biegen wir in den blauen Radweg ein und fahren in Richtung der Holzkirche in Jodłówka Tuchowska (6) weiter. Nach der Abfahrt zur Hauptstraße biegen wir rechts und nach ca. 2 km links ab (auf dem gelben Radweg). Wir beginnen unsere Auffahrt auf den Brzanki-Bergzug, wo man eine Schäferhütte Brzanka (7) besuchen und einen Aussichtsturm besteigen kann. Auf dem grünen Radweg fahren wir über Burzyn nach Tuchów, wo man ein Rathaus, eine barocke Kirche und ein im Norden gelegenes Mariensanktuarium von Tuchów (8) besuchen kann. Auf der Hauptstraße durch das sich schlängelnde Tal des Flusses Biała und dann Szwedka kehren wir über Orte Kielanowice, Bistuszowa und Uniszowa nach Ryglice zurück.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Kirche in Ryglice (1) – gemauert, in den Jahren 1928–40 errichtet. Die Inneneinrichtung umfasst u. a. einen Rokoko-Hochaltar aus der 2. Hälfte des 18. Jhs., ein Renaissance-Taufbecken von 1554 und eine Rokokokanzel aus der 2. Hälfte des 18. Jhs.


Kościół w Ryglicach

  • Kirche in Żurowa (2) – eine Holzkirche in der Blockbauweise, errichtet in den Jahren 1595–1602. Im Innenraum u. a. spätgotische Skulpturen der Schmerzensmutter und des Heiligen Johannes Evangelisten aus der Zeit um 1520–30. In der südlichen Vorhalle ein frühgotisches Kruzifix aus der 2. Hälfte des 14. Jh. In der westlichen Vorhalle ein spätgotisches Kruzifix aus der Zeit um 1520–30.

  • Kirche in Olszyny (3) – aus Holz, 1900 errichtet, mit einem auffälligen, gemauerten Glockenturm.

  • Holzkirche in Rzepiennik Biskupi (4) – eine über der Gegend thronende und schöne Kirche, einschiffig, in der Blockbauweise 1500 errichtet. Im Innenraum u. a. ein spätgotisches Triptychon und Eselsrückenportale.


Kościół w Rzepienniku Biskupim

  • Kirche in Rzepiennik Strzyżewski (5) – 1946 errichtet. Im Innenraum besonders wertvolle Gemälde u. a. von Jacek Malczewski und Vlastimil Hoffman, sowie eine unter der Leitung von Felicja Curyło aus Zalipie gemalte Polychromie. In dem nahe gelegenen Pfarrhaus eine Zweigstelle des Diözesanmuseums.

  • Kirche in Jodłówka Tuchowska (6) – eine 1871 errichtete Holzkirche, mit schräger Holzdielenverschalung.

  • Schäferhütte „Brzanka” (7) – die einzige ganzjährig geöffnete Berghütte im Karpatenvorland (Pogórze Karpackie) in der Höhe von 506 m ü. NN. Daneben ein Aussichtsturm.

  • Sanktuarium der Muttergottes von Tuchów (8) – umfasst ein monumentales Ensemble mit einer Kirche und Klostergebäuden, errichtet in den 1680er Jahren im barocken Stil. Anfangs gehörte die Anlage den Benediktinern aus Tyniec und seit dem Ende des 19. Jahrhunderts den Redemptoristen. Im Hauptaltar hängt das wundertätige Bildnis der Muttergottes von Tuchów. Das Bildnis wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf einer Tafel aus Lindenholz gemalt und stellt die Muttergottes mit dem Kind in der linken und einer Rose in der rechten Hand dar. Aktuell ist das Sanktuarium von Tuchów eine der wichtigsten Wallfahrtsorte in ganz Małopolska. Am Sanktuarium gibt es ein Missionsmuseum, in dem man die berühmte Krippe mit beweglichen Figuren bewundern kann.


    Sanktuarium w Tuchowie

 

Verlauf auf der Karte:

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