Route 29: Über Dunajec mit Fahrrad und ... Fähre

Czchów, Tropie (15 km), Iwkowa (23 km), Tymowa (29 km), Czchów (33 km)

33 km, 4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:

29

BESCHREIBUNG:

Wir heißen Sie am malerischen Fluss Dunajec und dem Czchowskie-See willkommen. Hier können wir mittelalterliche Burgruinen und einige historische Kirchen Wir heißen Sie am malerischen Fluss Dunajec und dem Czchowskie-See willkommen. Hier können wir mittelalterliche Burgruinen und einige historische Kirchen besuchen. Unseren Ausflug beginnen wir am Marktplatz in Czchów (1). Über die Straße ul. Szkolna neben der Kirche (2) fahren wir in die Autostraße Nr. 75 ein, die wir geradeaus überqueren und zur Fähre über dem Fluss Dunajec (kostenlos, verkehrt täglich zwischen 5:00 und 22:00 Uhr) weiter fahren. Auf dem anderen Ufer biegen wir rechts und nach der Kirche wieder rechts ab. Vor dem Staudamm auf Dunajec folgen wir dem blauen Radweg und biegen links in eine Schotterstraße ein. Über eine steile Auffahrt erreichen wir den Bergrücken von Czubica (453 m ü. NN) und über eine Kurve fahren wir in Richtung Osten weiter. Hier schließt sich der gelbe Radweg an. Über eine wellige Schotterstraße erreichen wir die Kreuzung, wo sich die Wege trennen. Wir folgen dem gelben Weg und fahren nach rechts, dann über eine steile Abfahrt nach Roztoka-Brzeziny. Hier biegen wir erneut rechts ab und erreichen über das Tal von Dunajec das Sanktuarium in Tropie (3). Nach 500 m erreichen wir die Fähre (verkehrt alle 15 Minuten, mit einer Pause zwischen 12:00 und 13:00 Uhr). Wir überqueren den Czchowskie-See (4) und biegen auf dem anderen Ufer links ab. Nach 900 m gegenüber dem Schloss „Tropsztyn” (5) fahren wir rechts auf dem Karpaten-Radweg (rot markiert) bergauf und erreichen das Dorf Iwkowa. Hinter einer historischen Kirche (6) an der Gabelung der Wege folgen wir dem schwarzen Radweg nach rechts. Mit einer sanften Auffahrt erreichen wir den Pass, von dem aus wir über eine serpentinenreiche Abfahrt den Ort Tymowa erreichen. Wir biegen rechts in die Autostraße Nr. 966 ein und fahren an einer Holzkirche (7) vorbei. Nach 600 m biegen wir rechts ab und abwechselnd bergauf und bergab kehren wir nach Czchów zurück. Am Ende der Straße biegen wir rechts ab und nach 200 m erreichen wir den Marktplatz. Zum Schluss lohnt sich noch ein Abstecher zur Ruine eines Wachturms aus dem 14. Jahrhundert (8).

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Historische Stadtbebauung von Czchów (1) – mit einem gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtgrundriss und einem viereckigen Marktplatz, der von Holzhäusern umsäumt ist.

  • Gotische Kirche in Czchów (2) – errichtet um die Wende des 14. und 15. Jh. Im Presbyterium eine figurale Polychromie von 1380. Außerdem eine reiche Inneneinrichtung der Kirche: Renaissance-Epitaphien und Grabmale aus dem 16. Jh., gotische Eingangsportale und ein Taufbecken aus Stein von 1506, eine Pieta im Hauptaltar aus der 1. Hälfte des 15. Jh.

  • Kirche in Tropie (3) – errichtet voraussichtlich in den Jahren 1080–1090, mit einer Polychromie aus dem 12. Jh. und einem romanischen Fenster in der Ostwand des Presbyteriums. Der Sakralbau ist mit der Christianisierung der lokalen Bevölkerung im 10. Jh. von einem Einsiedler – dem Heiligen Andrzej Świerad verbunden. Nördlich der Kirche steht eine Kapelle an der Stelle der Einsiedelei des Heiligen. Daneben eine Wasserquelle mit Heilwasser, dem heilende Wirkung bei Augenkrankheiten zugeschrieben wird.


Kościół w Tropiu

 

  • Czchowskie-See (4) – ein künstlicher Stausee aus den 1940er Jahren. Der See entstand infolge der Errichtung eines Staudamms auf dem Fluss Dunajec. Im Staudamm ist auch ein Pumpspeicherkraftwerk integriert. Aufgrund der starken Verschlammung spielt der Czchowskie-See eine eher nur begrenzte Rolle für die Freizeitgestaltung.
  • Schloss „Tropsztyn“ in Wytrzyszczka (5) – eine vollständig restaurierte und wiederaufgebaute Ritterburg aus dem 14. Jh., gelegen an einem malerischen Hügel am Czchowskie-See. Der Kerker und eine Ausstellung über die Kultur des Inka-Volkes ist den Besuchern zugänglich gemacht.


Zamek Tropsztyn

  • Holzkirche in Iwkowa (6) – errichtet in der 2. Hälfte des 15. Jhs. Die Innenwände im Schiff sind mit einer Polychromie aus Spätrenaissance, von ca. 1619, verziert. Im Fenster des Presbyteriums eine Kopie des ältesten Glasfensters aus der 1. Hälfte des 14. Jhs.

  • Holzkirche in Tymowa (7) – 1764 errichtet und 1913 mit verzierten Arkadengängen um das Schiff versehen, mit einem wertvollen Gemälde.

  • Turmruine in Czchów (8) – Überreste einer Burg aus dem 14. Jh., die einen wichtigen mittelalterlichen Handelsweg bewachte. Eine hervorragende Aussicht auf Czchów und das Dunajec-Tal.

Verlauf auf der Karte:

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