Route 28: Im Multikulti-Land

Tarnów, Zawada (5 km), Słona Góra (12,5 km), Pleśna (17,5 km), Szczepanowice (22,5 km), Błonie (24,5 km), Zgłobice (27 km), Tarnów (33,6 km)

33,6 km, 4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:


28

BESCHREIBUNG:

Der in Tarnów (1) (2) (3) (4) (6) beginnende Ausflug ist aufgrund seines abwechslungsreichen Verlaufs und zahlreicher historischer Denkmäler eine sehr attraktive Route. Vom Bahnhof fahren wir in die Straße ul. Narutowicza und dann an einer Holzkirche (5) vorbei. Hinter den Gleisen fahren wir an einer weiteren Dreifaltigkeits-Kirche vorbei. Wir kehren zur Straße ul. Ziaji zurück, um ein Stück weiter, nach den Wanderwegen, rechts in die Allee al. Tarnowskich abzubiegen. Wir fahren über die Umgehungsstraße von Tarnów und neben dem Freibad fahren wir den St. Martinsberg (Góra św. Marcina) hinauf. An der rechten Seite sehen wir eine Ruine des Tarnowski-Schlosses (7), wir biegen dann links ab und ein Stück weiter fahren wir an einer Holzkirche (8) aus dem 15. Jh. vorbei. Wir setzen unsere Fahrt über einen malerischen Bergrücken entlang des Dorfes Zawada fort. An der Kurve fahren wir hinter dem gelben Weg rechts ab. An der nächsten Gabelung verlassen wir den Weg und biegen erneut rechts ab. Über einen flachen, offenen Bergrücken erreichen wir die Autostraße Nr. 977 und biegen links ab. An einer scharfen Kurve neben einem Waldparkplatz biegen wir rechts ab und fahren über den Bergrücken auf dem gelben Weg zu Słona Góra, um drei Friedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg (9) zu sehen. Auf dem gelben Weg fahren wir nach Pleśna hinunter (im unteren Verlauf mit einer recht steilen Abfahrt). Wir überqueren die Gleise, an der Kreuzung fahren wir rechts ab und nach einer Weile vor dem Friedhof biegen wir links ab. Neben der neugotischen Kirche müssen wir eine steile Auffahrt nach Żabno bewältigen. Auf dem Bergrücken biegen wir rechts ab und über eine serpentinenreiche Straße fahren wir zum Weiler Tracze hinunter, wo wir an der Kreuzung links und nach einer Gabelung rechts abbiegen. Wir fahren geradeaus über Błonie nach Zgłobice, wo wir an einem Gutshof mit einer Parkanlage und einem Hotel (10) rechts abbiegen. Ein Stück weiter treffen wir auf den grünen Weg, auf dem wir die Umgehungsstraße von Tarnów erreichen. Wir tragen das Fahrrad über die Brücke und an der anderen Seite der Umgehungsstraße nehmen wir den Radweg an der Straße ul. Krakowska und erreichen die Innenstadt.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Bürgerhäuser am Marktplatz Nr. 20-21 in Tarnów (1) – errichtet in den 1560er Jahren. Sie zählen zu den am besten erhaltenen Beispiele der Renaissancearchitektur dieser Art in ganz Polen. Aktuell ein Sitz des Kreismuseums Tarnów (Muzeum Okręgowe w Tarnowie). Informationen: www.muzeum.tarnow.pl.

  • Rathaus Tarnów (2) – errichtet in der 1. Hälfte des 14. Jh. Der heutige Bau aus der Renaissance-Zeit entstand nach einem Umbau am Ende des 16. Jh. Es beherbergt die Zweigstelle des Kreismuseums Tarnów, wo eine Dauerausstellung „Im Kontusz und mit Säbel“ – eine Galerie der alten Kunst (Galeria Sztuki Dawnej) aus der Sammlung des Geschlechts Sanguszko präsentiert wird.

    Ratusz w Tarnowie
  • Dom Tarnów (3) – das prächtigste der städtischen Denkmäler, errichtet im 14. Jahrhundert. Die heutige, neugotische Gestaltung verdankt das Bauwerk einem Umbau in den Jahren 1899–1900. Der Dom ist für seine Renaissance-Grabmale bekannt, die zu den wertvollsten in ganz Europa zählen. Dazu zählen insbesondere das mehrstöckige Grabmal des Hetmans Jan Tarnowski und seines Sohnes aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, sowie das Grabmal von Barbara Tęczyńska von 1521.

  • Bima in Tarnów (4) – ein Podest, von dem aus die Tora vorgelesen wurde. Eine Erinnerung nach einer 1661 hier errichteten und von Nazis 1939 zerstörten Synagoge.

  • Holzkirche der Muttergottes mit dem Skapulier in Tarnów (5) – 1440 eingeweiht. Im Hauptaltar ist das Bildnis der Schutzpatronin der Kirche bemerkenswert.

  • Palast der Familie Sanguszko in Tarnów-Gumniska (6) – 1799 errichtet. Die Residenz wurde in Folge zahlreicher Umbauten großzügig und eklektisch gestaltet.

  • Schlossruine am St. Martinsberg (7) – aus dem 14. bis 16. Jh. Ursprünglich ein Gebäude aus Natur- und Backstein mit einem riesigen Turm, Mauern und einem Tor. Nach dem Umbau im 16. Jh. entstanden Bastionen an der Festung der Anlage. Zum Ende des 17. Jahrhunderts verlassen.


    Ruiny zamku w Tarnowie
  • Holzkirche in Zawada (8) – errichtet im 15. Jahrhundert im gotischen Stil. Die spitzbogenförmigen gotischen Portale und die Überreste der Beschläge sind besonders interessant. Die Inneneinrichtung der Kirche umfasst spätgotische Reliefs und barocke Plastik.

  • Kriegsfriedhöfe aus dem 1. Weltkrieg (9) – siehe Beschreibung der Route Nr. 22 auf der Seite 47.

  • Gutshof Zgłobice (10) – stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jh., umgeben von einem Park mit einer Zufahrtsallee. Nach der Generalsanierung 2014 wurden hier ein Restaurant und Hotel „Dwór Prezydencki” eröffnet.

Verlauf auf der Karte:

mapa

Legenda do map

GPX zum Herunterladen