Route 27: Von der St. Stanislaus-Quelle zur Lourdes-Grotte

Brzesko, Szczepanów (6 km), Sterkowiec (9 km), Dębno (15 km), Porąbka Uszewska (23 km), Okocim (30 km), Brzesko (32 km)

32 km, 4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:

27

BESCHREIBUNG:

Die erste Hälfte der Route verläuft auf einem flachen Gelände und ist sehr einfach. Die zweite Hälfte führt über mehrere steile und anstrengende Auffahrten und eine technisch anspruchsvolle Abfahrt. Die Mühe wird mit schönen Aussichten und interessanten Sehenswürdigkeiten auf dem Weg belohnt. Den Marktplatz in Brześć (1) (2) verlassen wir über die Straße ul. Sobieskiego, die in die Straße ul. Czarnowiejska übergeht. Nach 900 m an einem jüdischen Friedhof biegen wir schräg rechts ab und überqueren am Kreisverkehr die Straße ul. Solskiego und fahren weiter in Richtung Osten in die Straße ul. Szczepanowska. Wir fahren an einem Gestüt, an Bahngleisen und an der Autobahn A4 vorbei und erreichen Szczepanów. Wir schauen uns den Marktplatz (3), die klassizistische Kirche, die Kapelle und die St. Stanislaus-Quelle, sowie das St. Stanislaus-Sanktuarium (4) an. Wir verlassen das Dorf über die Straße in Richtung Dębno. Wir überqueren wieder die Autobahn über eine Brücke, in Sterkowiec überqueren wir Bahngleise, in Maszkienice an einer Kapelle biegen wir links ab und fahren an der Kirche vorbei. In Dębno überqueren wir die Autostraße Nr. 94 und fahren nach Süden. Wir fahren an einem Schloss (5) und etwas weiter an einer spätgotischen Kirche (6) vorbei. Hinter der Kirche biegen wir links auf den blauen Wanderweg ab und fahren zu einem aussichtsreichen Bergrücken hinauf. Über einen Feldweg und ab der Kapelle über eine asphaltierte Straße fahren wir hinauf nach Kamionka. An der Gabelung verlassen wir den Radweg und biegen nach rechts ab. Auf dem Hauptweg biegen wir erneut rechts ab und an der Kurve geradeaus folgen wir dem gelben Radweg und nähern uns dem Dorf Porąbka Uszewska über eine steile Auffahrt. Im Dorf finden wir eine Marienkirche und eine Lourdes-Grotte (7). An der Kreuzung biegen wir nach links und dann nach rechts, um über eine lange Auffahrt den Berg Bocheniec zu erreichen. Auf seinem Gipfel biegen wir links in die Straße ul. św. Anny ab, wir fahren an einer Kapelle und an Überresten einer Burg (8) aus dem 9. und 10. Jh. vorbei. Weiter geht es auf dem roten Weg bis nach Brzesko. Zunächst wartet auf uns eine steile Auffahrt auf einem Feldweg (hier das Fahrrad besser schieben!), dann geht es weiter über eine asphaltierte Straße hinauf. Wir biegen erst rechts, dann links ab und erreichen den Ort Okocim Górny. Vorbei an einem alten Schulgebäude von 1895 und einer neugotischen Kirche von 1891 geht es hinunter nach Okocim. Links fahren wir an einer Palast- und Parkanlage der Familie Goetz-Okocimski (9) und etwas weiter rechts an der berühmten Brauerei „Okocim“ vorbei. Wir fahren auf die Autostraße Nr. 75, über den Kreisverkehr geradeaus und kehren zum Marktplatz zurück.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Stadtgrundriss der Altstadt Brzesko (1) – umfasst den Marktplatz, die angrenzenden Straßen und Bürgerhäuser aus dem Ende des 19. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts mit Jugendstildetails.

  • Kirche in Brzesko (2) – errichtet im 15. Jahrhundert. Im gotischen Stil erbaut, mit neugotischen Elementen aus der Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert.

  • Holzbebauung in Szczepanów (3) – mit einem Stadtgrundriss vom 18. Jahrhundert. Noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts war hier die Bebauung aus Holz dominierend.

  • Sanktuarium in Szczepanów (4) – ein Ort der Verehrung des von hier stammenden Heiligen Stanislaus, einem Krakauer Bischof und Märtyrer. Die Wallfahrtskirche wurde im 15. Jahrhundert von Jan Długosz gestiftet und später an die neue Kirche von 1914 angeschlossen. Am Geburtsort des berühmten Heiligen entspringt eine Quelle und steht eine Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Zu den weiteren historischen Denkmälern der Stadt Szczepanów gehört auch die St. Stanislaus-Kirche aus dem 18. Jh.


    Sanktuarium w Szczepanowie
  • Schloss in Dębno (5) – um 1470–1480 errichtet. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg gründlich renoviert. Das einzige Beispiel in Małopolska von einem kleinen mittelalterlichen Schloss, das ausschließlich für Wohnzwecke und als eine Residenz diente. Informationen: www.zamekdebno.pl

  • Kirche in Dębno (6) – in den Jahren 1502–04 aus Backstein und Naturstein errichtet. Ein herausragendes Beispiel für sakrale spätgotische Architektur. Portale im so genannten Długosz-Stil und der wertvolle Tabernakel aus Naturstein an der Wand sind besonders bemerkenswert.


    Kościół w Dębnie
  • Sanktuarium in Porąbka Uszewska (7) – am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Hier wird die Muttergottes von Lourdes verehrt, die in einer typischen Lourdes-Grotte ausgestellt ist.

  • Burg auf dem Hügel Bocheniec in Jadowniki (8) – Überreste einer frühmittelalterlichen Burg aus dem 9. bis 10. Jh. Die Burg gehörte zu den wichtigsten Wehranlagen der Stammeszeit im Land des Wislanen-Stammes.

  • Palast- und Parkanlage in Okocim (9) – 1898 bis 1900 im neobarocken Stil von Jan II. Albin Goetz, dem Besitzer der Okocim-Brauerei, erbaut. Neben dem Palast umfasst die Anlage auch einen Garten, ein Einfahrtstor mit Zaun und eine Orangerie in einem weitläufigen Park im englischen Stil.

Verlauf auf der Karte:

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