Route 26: Auf der Suche nach kleinen Kapellen

Radłów, Borzęcin (12 km), Dołęga (20 km), Wał-Ruda (25,5 km), Zabawa (29,5 km), Radłów (34,4 km)

34,4 km, 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht

Geländeprofil:
26

BESCHREIBUNG:

Eine sehr einfache, komplett auf flachem Gelände verlaufende Route – ideal für einen angenehmen und entspannten Ausflug. Sie führt zwischen Feldern, Wäldern und Dörfern hindurch. Von der Ortsmitte Radłów, wo wir einen klassizistischen Palast (1) und eine gotische Kirche (2) besuchen können, fahren wir nach Brzesko. Nach 2 km, im Dorf Brzeźnica, treffen wir auf den blauen Radweg, der uns nach Borzęcin führen wird. Im Wald, hinter dem Kreuz am Straßenrand, nehmen wir den Schotterweg nach rechts und nach einer Weile nach links. Wir fahren noch 2 km durch den Wald und dann zwischen Feldern und Häusern hindurch. In Borzęcin können wir eine historische Kirche (3) aus dem 17. Jh. besichtigen. Wir fahren nach rechts und biegen vom blauen Radweg auf den grünen und den Bernsteinweg ab. Wir fahren entlang des Flusses Uszwica, vorbei an vielen alten Kapellen (4) und alten Holzhäusern am Straßenrand. In Rylowa überqueren wir die Woiwodschaftsstraße Nr. 964 und folgen ihr nach Dołęga, wo wir ein klassizistisches Gutshaus von 1845 besuchen können (5). Wir kehren über den Radweg ein Stückchen zurück und biegen dann schräg links ab. Wir fahren nach Osten über das Dorf Dołęga und dann durch den Wald, bereits auf einem Schotterweg. Am Waldrand biegen wir nach rechts ab, vorbei am Denkmal für die Aktion „Dritte Brücke“ (6) und 400 m weiter am Haus der seligen Karolina Kózka (7). Wir fahren weiter geradeaus durch das Dorf Wał-Ruda. An der Kreuzung mit der Straße Nr. 964 biegen wir links ab, und 2 km weiter, in Zabawa, fahren wir am Sanktuarium der Seligen Karolina Kózkówna (8) vorbei. Wir folgen dem Weg weiter bis zu einer scharfen Kurve nach links, an der eine Bischofssäule von 1450 steht. Hier biegen wir rechts auf den grünen Radweg ab, der uns zurück nach Radłów führt.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Palast Radłów (1) – 1844 im klassizistischen Stil erbaut. 1915 nach Beschädigungen vom Ersten Weltkrieg renoviert. Umgeben von einem weitläufigen romantischen Park.

  • Kirche in Radłów (2) – eine gotische Kirche mit barocken und neugotischen Elementen. Im 14. Jahrhundert errichtet, im 17. Jahrhundert und in den Jahren 1918–26 ausgebaut. Die neugotische Inneneinrichtung stammt aus den 1920er Jahren.

  • Kirche in Borzęcin (3) – eklektisch, 1854 errichtet. In den Jahren 1912–22 wurde die Kirche umfangreich ausgebaut.

  • Kapellen, Figuren und Kreuze in der Gegend von Borzęcin (4) – perfekt in die Landschaft eingefügt, bestechen durch ihre außerordentlich sorgfältige Ausführung. Die meisten davon stammen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurden von Jan Adeodat Martyński – einem bekannten Steinmetz aus Borzęcina errichtet.

  • Gutshaus aus Holz in Dołęga (5) – ein Beispiel eines typisch polnischen Kleinadelssitzes aus dem 19. Jahrhundert. 1845 erbaut, behielt das Gutshaus seine ursprüngliche Form mit kleinen Änderungen bei. Während des Januaraufstandes diente es als ein Unterschlupf für die Aufständischen.


    Dwór w Dołędze
  • Operation „Dritte Brücke“ (6) – in der Nacht vom 25. zum 26. Juli 1944 landete und startete ein alliiertes Flugzeug in der Nähe des Dorfes Wał-Ruda. Er brachte Teile einer vom polnischen Geheimdienst erbeuteten deutschen V-2-Rakete von Polen nach England mit.

  • Haus der Seligen Karolina Kózka (7) – Nachbau des Familienhauses der Seligen K. Kózka. Sie wurde im Alter von 16 Jahren von einem russischen Soldaten getötet. Im Haus können Erinnerungsstücke an die Selige Karolina besichtigt werden.

  • Sanktuarium in Zabawa (8) – eine Backsteinkirche aus den 1920er Jahren. Ein Ort der Verehrung der Seligen Karolina Kózkówna, die im Alter von 16 Jahren im Ersten Weltkrieg tragisch als Märtyrerin getötet wurde.

Verlauf auf der Karte:

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