Route 21: Äpfel von Małopolska und ... Pilze sammeln

Dobczyce, Raciechowice (8 km), Szczyrzyc (18 km), Jodłownik (22 km), Gruszów (34 km), Stadniki (43 km), Skrzynka (46 km), Dobczyce (50 km)

50 km, 5,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: schwer

Geländeprofil:

21

BESCHREIBUNG:

Je nach Jahreszeit werden die blühenden Obstgärten um Raciechowice oder die Äpfel zum Wahrzeichen dieser Route sein. Auf dem Weg hier kann man auch einen „Steinpilz“ finden. Die Route ist ziemlich lang und schwierig, aber sehr attraktiv. Wir beginnen an der Kirche in Dobczyce (1). Bevor wir die Stadt verlassen, besuchen wir das Schloss und das Freilichtmuseum (2). Wir folgen dem gelben Wanderweg in südöstlicher Richtung und biegen rechts in die steil ansteigende ul. Górska ein. Wir fahren weiter entlang des malerischen Bergrückens. Nach 3 km biegen wir links in eine steil abfallende Straße ein. Nach rund 500 m biegen wir an einer Gabelung nach rechts ab und fahren in das Krzyworzeczka-Tal hinab. Hier biegen wir auf der Straße Nr. 964 nach links und nach einer Weile nach rechts in Richtung von Raciechowice ab – einem Ort, der für seinen Apfelanbau bekannt ist (3). Wir kommen an einer historischen Kirche und einem Gutshaus vorbei (4) (5). An einer Kreuzung in Dąbie fahren wir rechts in Richtung von Szczyrzyce ab (links, wenn wir eine Abkürzung nehmen möchten). Hinter dem Kloster (6) biegen wir an der Kreuzung links ab. Der rote Radweg führt uns nach Jodłownik, wo wir an der Kirche nach links abbiegen (7). Weiter geht es auf dem schwarzen Radweg bis nach Słupia. Auf dem Gipfel im Dorf folgen wir der Straße nach links und dann nach rechts und fahren nach Żerosławice hinunter. Nach einer kurzen Auffahrt geht es hinunter in das Dorf Kawec. Hier fahren wir nach rechts und nach einigen Metern (an einem Laden) nach links weiter. Hinter der Brücke über Stradomka biegen wir links nach Gruszów ab. Im Dorf können wir die historische Kirche (8) aus dem 16. Jahrhundert besichtigen. Danach biegen wir links und am Ende des Weges wieder links ab, um nach 700 m einen Stein (9) in Form eines großen Pilzes zu erreichen. Wir kehren um und folgen der Straße nach Stadniki, wo wir links in eine Straße abbiegen, die als eine Kurve von fast 180 Grad verläuft. Ein paar hundert Meter weiter biegen wir rechts in die Richtung von Skrzynka ab. Über eine sanfte Auffahrt fahren wir durch das Dorf und hinunter zur Straße Nr. 964 (vorbei am Millenniumskreuz an der Kurve). Wir biegen rechts ab, nach einigen hundert Meter weiter verlassen wir die Umgehungsstraße und fahren geradeaus in die Straße ul. Kilińskiego in die Stadtmitte von Dobczyce, wo unser Ausflug endet.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Kirche in Dobczyce (1) – nach dem Zweiten Weltkrieg im neugotischen Stil erbaut. Mit einem alten Taufbecken aus Stein aus dem 13. Jh. und einer Pieta im Hauptaltar aus dem 15. Jh. aus der Werkstatt von Weit Stoß.

  • Schloss und Freilichtmuseum in Dobczyce (2) – um die Wende des 13. und 14. Jhs. gegründet und im 16./17. Jh. ausgebaut. Am Ende des 18. Jahrhunderts verfiel das Schloss zu einer Ruine. Mithilfe des lokalen Tourismusverbands (PTTK) konnte das Schloss rekonstruiert und ein Regionalmuseum (Muzeum Regionalne) darin eingerichtet werden. Das Regionalmuseum umfasst auch ein Freilichtmuseum mit einer Sammlung von Beispielen regionaler Holzarchitektur: eine Gaststätte (1830), eine Schmiede (1863), ein zweistöckiger Hühnerstall (1890), ein Kutschenhaus (19. Jahrhundert), ein Bestattungshaus (19. Jahrhundert) und kleinere Bauten, wie z. B. ein Wegkreuz von 1604. Informationen: www.zamek.dobczyce.pl.

  • Obstanbau in Raciechowice (3) – mit einer langen Tradition, seit den 1950er Jahren intensiv ausgebaut. Wunderschöne Obstgärten, vor allem Apfelanbau, gehören zu den Attraktionen der örtlichen Landschaft.

  • Holzkirche in Raciechowice (4) – 1720 errichtet (das Presbyterium ist vermutlich älter). Bemerkenswert ist die Rokoko-Innenausstattung, sowie die Epitaphien und die Altarplatte aus der ersten Kirche.

  • Gutshaus aus Holz in Raciechowice (5) – eine der prächtigsten Anlagen dieser Art in Małopolska, erbaut gegen 1780. Über dem Eingang die Wappen von Nowina und Leliwa.

  • Zisterzienserkloster in Szczyrzyc (6) – 1234 gegründet. In einer seitlichen Kapelle befindet sich das wundertätige Bildnis der Muttergottes von Szczyrzyc. Der ehemalige Getreidespeicher beherbergt ein Klostermuseum.

  • Holzkirche in Jodłownik (7) – von der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, einschiffig, in der Blockbauweise. Die Innenausstattung stammt hauptsächlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die Polychromie aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

  • Holzkirche in Gruszów (8) – von der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, in der Blockbauweise, verschalt, teilweise mit einem Holzschindeldach eingedeckt. Die Inneneinrichtung stammt hauptsächlich aus dem 16. und 18. Jahrhundert.

  • Pilzstein in Zegartowice (9) – ein Naturdenkmal, eine der auffälligsten Felsformationen in der Gegend, die durch Winderosion entstand.

Verlauf auf der Karte:

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