Route 19: Mit Salzlagern unter Rädern

Wieliczka, Biskupice (7 km), Hucisko (14,5 km), Raciborsko (22 km), Pawlikowice (25 km), Wieliczka (29 km)

29 km, 4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:

19

BESCHREIBUNG:

Wir laden Sie zu einem Ausflug ein, der in Wieliczka beginnt – einer Stadt, die seit Jahrhunderten für Salzförderung bekannt ist. Die gesamte Route folgt einem kommunalen Radweg, mit einem kleinen Abstecher für all diejenigen, die diese Route verlängern möchten. Vor dem Ausflug besuchen wir unbedingt das Salzbergwerk (1) und die dazugehörigen Denkmäler (2), sowie das Salinenschloss (Zamek Żupny) (3). Unsere Route beginnt an der Bahnstation Wieliczka-Rynek. Wir fahren zum Marktplatz über die Straße ul. Zamkowa neben der St. Clemens-Kirche (4). Dort beginnt der rote Radweg, dem wir mehr als 10 km folgen werden. Wir verlassen den Marktplatz über die Straße ul. Batorego und fahren weiter über die Straße ul. Św. Sebastiana, dort fahren wir an einer Holzkirche (5) vorbei und überqueren die Straße Nr. 964 und verlassen bald Wieliczka. Wir folgen den Markierungen auf dem Weg und fahren über Lednica Górna, Tomaszkowice nach Biskupice, wo wir an einer neugotischen Kirche aus dem 20. Jh. (6) vorbeifahren. Von Biskupice aus nehmen wir eine Abkürzung über einen Waldweg und fahren dann steil hinunter nach Dobranowice. Hier können wir eine Abkürzung nach rechts nehmen oder wir fahren weiter nach links entlang der vorgeschlagenen Route. Wir fahren fast 3 km das Tal des Sułówka-Baches hinunter nach Hucisko. Kurz vor einer von links einmündenden Straße biegen wir nach rechts in eine schmale Asphaltstraße ein. Nach 500 m fahren wir am Haus von T. Kantor und seinem Denkmal „Stuhl“ (7) vorbei. Auf dem Bergrücken angekommen, biegen wir rechts ab und folgen der 3,5 km langen Panoramastraße bis zur Kreuzung an der Kapelle in Dobranowice. Hier biegen wir wieder links auf den roten Radweg ein. Einige Dutzend Meter nach der Bogenkurve biegen wir rechts ab und fahren zunächst auf einem asphaltierten und dann auf einem Feldweg hinunter nach Koźmice Małe. Wir überqueren zweimal die Straße Nr. 964 und fahren bergauf bis zur Kirche in Pawlikowice. Ein Stück weiter geht es wieder langsam hinunter zur Woiwodschaftsstraße und dann in eine seitliche Straße nach links. Bis zum Ende unserer Route in Wieliczka bleiben wir auf dem roten Radweg und kommen noch an einem Gutshaus in Siercza vorbei (8).

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Salzbergwerk Wieliczka (1) – das älteste salzfördernde Unternehmen in Polen, dessen Anfänge bis ins Mittelalter zurückreichen. Das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Bergwerk umfasst ein rund 300 km langes Netz von Schächten und Stollen, die sich auf neun Ebenen verteilen. In dem für die Besucher geöffneten Teilbereich mit einem 3,5 km langen Abschnitt in der Tiefe von 64 bis 135 m unter der Erde gibt es zahlreiche Seen, erhaltene, historische Bergbauausrüstungen und -anlagen sowie die einmalige Kapelle der seligen Kinga, in die rund 500 Besucher hineinpassen. Hier wird auch ein Therapie- und Rehabilitationszentrum betrieben. Informationen: www.kopalnia.pl.

  • Bergbaudenkmäler in Wieliczka (2) – vor allem die historischen Hängebänke: Górsko (17. Jh.), Święta Kinga (19. Jh.), Daniłowicza (17. Jh.) sowie der Schacht Regis (14. Jh.).

  • Salinenschloss in Wieliczka (3) – errichtet am Ende des 13. und am Anfang des 14. Jahrhunderts, wiederaufgebaut nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Der ehemalige Sitz der Behörden und Verwalter des Bergwerks. Heute das Krakauer Salinenmuseum (Muzeum Żup Krakowskich).

    Panorama Wieliczki
  • St. Clemens-Kirche in Wieliczka (4) – erbaut im 19. Jahrhundert. Mit Innenausstattung teilweise aus dem 13. und 14. Jh. Daneben ein vom König Johann III. Sobieski nach seinem Sieg über die Türken bei Wien gestifteter Glockenturm. Informationen: www.klemens.pl.

  • St. Sebastian-Holzkirche in Wieliczka (5) – errichtet 1582. Im Innenraum beherbergt sie wertvolle Gemälde aus dem 16. Jahrhundert und eine Polychromie aus der Epoche des Jungen Polens – ein Werk von W. Tetmajer von 1906. Dazu noch die von Stanisław Matejko entworfenen Glasfenster.

  • Kirche in Biskupice (6) – errichtet 1914 an der Stelle der früheren Sakralbauten aus dem 11. und 17. Jh. Ein Steinportal der ältesten Kirche blieb auch erhalten.

  • Kantor-Stuhl in Hucisko (7) – ein 14 m hoher Betonstuhl ist ein Denkmal zum Andenken an Tadeusz Kantor (1915–1995), einen weltberühmten Schöpfer des Theaters „Cricot 2“, Regisseur, Bühnenbildner und Maler. Daneben die Villa, wo der Künstler wohnte.


    Krzesło Kantora w Hucisku
  • Gutshaus Siercza (8) – aus dem 19. Jahrhundert, umgeben von einem historischen Park. Heute ein Ursulinenkloster.

Verlauf auf der Karte:

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