Route 18: Im Schatten des Niepołomicka-Urwalds

Niepołomice, Niepołomicka-Urwald (2 km), Kłaj (15 km), Targowisko (17 km), Grodkowice (20 km), Brzezie (23 km), Staniątki (29 km), Niepołomice (34 km)

34 km, 3,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht

Geländeprofil:

18

BESCHREIBUNG:

Eine leichte und angenehme Route auf den Wegen und Pfaden im Niepołomicka-Urwald, kombiniert mit der Besichtigung interessanter Orte in der unmittelbaren Umgebung. Den Ausflug beginnen wir auf dem Parkplatz am Marktplatz im Städtchen Niepołomice. Davor lohnt sich, das Königliche Schloss (1) neben dem Marktplatz, sowie die historische Kirche aus dem 14. Jh. (2), die auf der anderen Seite steht, zu besichtigen. Vom Kreisverkehr aus fahren wir in die Straße ul. Bocheńska auf dem grünen Weg, dann auf einen Radweg entlang der Autostraße bis zum Parkplatz mit der Kreuzung der Wege. Wir überqueren die Straße über einen Fußgängerübergang und betreten den Niepołomicka-Urwald (3). Wir folgen dem grünen Weg und fahren 6 km lang über den Königlichen Weg. Neben einem kleinen Parkplatz in Przyborów biegen wir nach rechts ab. Wir erreichen den höchsten Hügel im Urwald – Kobyla Góra (212 m ü. NN) und verlassen den nach links abbiegenden grünen Weg sowie den Niepołomicka-Urwald geradeaus fahrend. Die weiteren Kilometer der Route, schon eher hügelig, führen über Wege auf offenem Gelände und über kleinere Orte des Krakauer Umlands (Kłaj, Targowisko, Grodkowice, Brzezie, Staniątki). In Grodkowice finden wir einen Palast der Familie Żeleński (4) und in Brzezie eine prächtige Kirche aus dem frühen 20. Jh. (5). In Staniątki lohnt sich ein Besuch der über dem Ort thronenden Marienkirche oder im Benediktinerkloster (6). Von der Hauptstraße biegen wir in die Straße ul. Polna ab, unterqueren die Gleise über eine Brücke und kehren zur Straße nach Niepołomice zurück. 800 m weiter hinter dem blauen Radweg biegen wir rechts ab und fahren erneut in den Niepołomicka-Urwald zurück. An einem Rastplatz im Wald und am Knoten der Radwege biegen wir links ab und fahren auf einem Waldweg in die Richtung von Niepołomice weiter. Über die Straße ul. Partyzantów erreichen wir wieder die Ortsmitte.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Schloss Niepołomice (1) – im 14. Jahrhundert im Auftrag vom König Kasimir den Großen am Rande des Urwalds errichtet. Zuerst eine kleine Burg, die im Laufe der weiteren zwei Jahrhunderten zu einer prächtigen Renaissance-Residenz ausgebaut wurde und als ein Jagdschloss und Treffpunkt dem königlichen Hof diente. Zurzeit beherbergt das Schloss eine Sammlung der Galerie der Polnischen Kunst des 19. Jahrhunderts (Galeria Sztuki Polskiej XIX wieku) aus dem Bestand des Nationalmuseums Krakau (Muzeum Narodowe w Krakowie), die hierher von ihrem früheren Sitz, also den Tuchhallen in Krakau verlegt wurden.

  • Kirche in Niepołomice (2) – errichtet in den Jahren 1350–58. Aus dieser Zeit stammt das Presbyterium und die daneben stehende Kapelle mit zahlreichen erhaltenen architektonischen Details aus der Gotik und einmaligen Fresken aus dem 14. Jh. Bemerkenswert sind auch zwei Kapellen: Eine manieristische von 1596 (Werk von Santi Gucci), sowie eine frühbarocke mit dem wundertätigen Bildnis des Heiligen Karl Borromäus.

  • Niepołomicka-Urwald (3) – ein ausgedehntes Waldgebiet an der Mündung von Raba in die Weichsel. Ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner Krakaus, die hier nach frischer Luft und Ruhe suchen. Der Urwald war im alten Polen ein beliebtes Jagdgebiet der Könige. Den größten Teil des Waldes bilden die Kiefernwälder, im kleineren, nördlichen Teil entlang der Weichsel sind die Laubwälder vorherrschend. Der Niepołomicka-Urwald ist Teil des europäischen Naturschutznetzes Natura 2000.

  • Palast der Familie Żeleński in Grodkowice (4) – in den Jahren 1900–1906 nach Plänen von Teodor Talowski errichtet. Wie die meisten Werke dieses Architekten zeichnet sich dieser Bau durch besondere Merkmale, die an Gotik und Romantik erinnern. Der Palast steht inmitten eines historischen Landschaftsparks. Heute beherbergt der Palast ein Schulungszentrum und ein Hotel und bietet seine Räume für kulturelle und künstlerische Aktivitäten.

  • Kirche in Brzezie (5) – errichtet 1924 mit einem auffälligen Palmengewölbe. Neben der Kirche steht das klassizistische Mausoleum der Familie Żeleński von 1903.

  • Kloster der Benediktinerabtei in Staniątki (6) – 1238 dank der Stiftung von Klemens Gryfita gegründet. Die zum Klosterensemble gehörende Kirche ist die älteste Hallenkirche Polens, deren Baukörper bis heute fast unverändert blieb. Bemerkenswert ist auch die Skulptur der thronenden Madonna aus dem 14. Jahrhundert. Informationen: www.benedyktynki.com.pl

Verlauf auf der Karte:

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