Route 13: Über päpstliche Wege zum Karpfental

Wadowice, Witanowice (6 km) Woźniki (9 km) Bachowice (13 km) Laskowa (16,5 km) Zator (21,5 km) Graboszyce (33 km) Wadowice (43,6 km) 

43,6 km, 4,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht

Geländeprofil:

13

BESCHREIBUNG:

Unseren Ausflug beginnen wir in Wadowice, wo alles für den ehemaligen polnischen Papst Johannes Paul II begann. Von hier fahren wir in Richtung der Stadt Zator, die für ihre Fischzuchtteiche aus dem Mittelalter bekannt ist. Wir beginnen am Bahnhof Wadowice und fahren über die Umgehungsstraße los, nach 400 m biegen wir rechts und gleich links in die Straße ul. Podstawie ein. Auf dem blauen Radweg schlängeln wir unter den Teichen bis wir die Brücke über dem Fluss Skawa erreicht haben. Über einen komfortablen Weg entlang des Flusses mit unterschiedlichen Wegen erreichen wir das Dorf Woźniki mit einer interessanten Holzkirche (1). Direkt nach der Kirche biegen wir links, anschließend nach 200 m rechts ab. An der nächsten Gabelung folgen wir dem Hauptweg links. Über die Kreuzung in Bachowice geradeaus fahren und dem blauen Radweg folgen. Zunächst über einen Feldweg und danach über eine asphaltierte Straße in die nördliche Richtung. Hinter dem Wald zwischen Häusern biegen wir in eine seitliche Straße links nach Laskowa ein, in der Mitte dieses Ortes biegen wir rechts ab. Wir folgen dem grünen Wanderweg und fahren nach Gilowice über eine asphaltierte Straße und danach über einen Feldweg. Auf der Straße Nr. 44 überqueren wir die Brücke in Skawa und fahren weiter links über den Park und erreichen den Marktplatz von Zator. Am Markplatz finden wir eine historische Kirche (2) und ein Schloss (3) vor. Vom Marktplatz aus fahren wir weiter in Richtung Wadowice. Nach 200 Metern biegen wir rechts in die Straße ul. Jana-Pawła-II, umfahren die Bugaj-Teiche (4) und den Ort Łowiczki (auf dem roten Radweg) und fahren weiter nach Graboszyce, indem wir einen kurzen Abschnitt über die Straße Nr. 28 bewältigen. In Graboszyce biegen wir rechts ab, anschließend dem Wegweiser folgend zu einer Holzkirche (5) weiter. Auf dem grünen Radweg erreichen wir einen aussichtsreichen Bergrücken. An der Gabelung der Straße nach Tomice (ul. Floriańska) verlassen wir den grünen Weg und fahren geradeaus weiter. An der nächsten Gabelung biegen wir links ab und fahren eine sanfte Abfahrt nach Wadowice herunter. Am Kreisverkehr überqueren wir die Umgehungsstraße und erreichen die Stadtmitte zuerst über die Straße ul. Batorego und dann ul. Mickiewicza. Dort besichtigen wir die Basilika (6) sowie andere Punkte auf dem Päpstlichen Weg (7, 8, 9) in Małopolska.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Holzkirche in Woźniki (1) – aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, einschiffig, in der Blockbauweise, verschalt und mit einem Schindeldach gedeckt. Im Innenraum ein wertvolles Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert.

  • Kirche in Zator (2) – 1393 erbaut, trotz zahlreicher Restaurierungsarbeiten blieben hier zahlreiche Elemente der gotischen Architektur erhalten. Im Innenraum ein wertvolles Taufbecken aus Bronze aus dem 15. Jahrhundert, Wandfresken teilweise erhalten und ein gotischer Hauptaltar.

  • Schloss Zator (3) – 1445 erbaut, durch nachträgliche Umbauten verlor das Schloss teilweise seinen ursprünglichen, gotischen Stil . Bis 1513 der Sitz der Herzöge von Zator.

  • Karpfental (Dolina Karpia) (4) – eine der ältesten und größten Karpfenzuchtanlagen in ganz Polen. Ein Gebiet mit einem hohen Naturschutzwert, ein Teil des Natura 2000-Netzes. Ein Gebiet, wo zahlreiche seltene Tierarten heimisch sind, darunter auch Nachtreiher, deren praktisch gesamter Bestand in Polen hier brütet. Aufgrund seiner landschaftlichen, natürlichen, historischen und kulturellen Vorzüge rückt dieses Gebiet immer stärker ins Blickfeld der Besucher. Das Karpfental ist ein Paradies für alle Angler und Liebhaber der Fahrradtouristik.


    Dolina Karpia
  • Holzkirche in Graboszyce (5) – aus dem Ende des 16. Jahrhunderts, einschiffig, in der Blockbauweise, verschalt und mit Holzschindeln eingedeckt. Die Inneneinrichtung kommt hauptsächlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

  • Basilika in Wadowice (6) – ein spätbarocker Sakralbau. Im Innenraum, in einer seitlichen Kapelle von 1826 hängt das wundertätige Gemälde der Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe. Hier wurde Karol Wojtyła als Kind getauft.


    Bazylika w Wadowicach
  • Familienhaus von Johannes Paul II. (7) – ein Mietshaus in der ul. Kościelna 7. In einer der Wohnungen hier wurde der spätere Papst, Johannes Paul II geboren und wohnte hier bis Schulabschluss. 1984 wurde hier eine Ausstellung zum Werk des Papstes Johannes Paul II eingerichtet. Informationen:

  • St. Apostel-Petrus-Kirche in Wadowice (8) – erbaut 1985 als ein Zeichen der Dankbarkeit für die Wahl von Johannes Paul II und die Rettung seines Lebens nach dem Attentat im Mai 1981 auf dem Petersplatz.

  • Päpstlicher Weg in Małopolska (9) – verläuft u. a. durch Wadowice und Kleine Beskiden (Beskid Mały). Er führt durch Orte, die besonders mit Papst Johannes Paul II. verbunden sind.

Verlauf auf der Karte:

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