Route 12: Kalvarienberg

Kalwaria Zebrzydowska, Berg Kamionka (5 km), Stryszów (10 km), Góra Chełm (16,5 km), Skawinki (22 km), Lanckorona (25 km), Kalwaria Zebrzydowska (29 km)

29 km, 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:

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BESCHREIBUNG:

Eine sehr interessante, aber zugleich eine recht anspruchsvolle Route. Entlang der Route können wir unterschiedliche Attraktionen besuchen und die schönen Aussichten genießen. Um das alles genießen zu können, müssen wir einige Auffahrten bewältigen. Unseren Ausflug beginnen wir am Parkplatz am Bernhardinerkloster in Kalwaria Zebrzydowska (1). Wir folgen dem blauen Weg in Richtung Süden, nach 1 km an einer Kapelle biegen wir links in eine Allee, einen Kalvarienweg ein. Wir überqueren dann die Gleise und fahren an weiteren Kapellen vorbei. Weiter geradeaus, hinter dem letzten Haus an einer Gabelung der Wege rechts abbiegen und zur nächsten Kapelle hinunter fahren, bei der wir wieder scharf rechts abbiegen. Weiter, über einen Kalvarienweg auf dem gelben Radweg hinauffahren, als ob wir zurückkehren würden. Über eine Bogenkurve links überqueren wir die Gleise und erreichen die Hauptstraße zwischen Kalwaria und Zakrzów. Wir biegen links ab und fahren über eine steile Auffahrt auf den Bergrücken Kamionka auf (mit einem Aussichtspunkt am Gipfel). Am Waldrand biegen wir rechts ab und folgen dem blauen Radweg auf dem Bergrücken. An der Kreuzung mit der Hauptstraße biegen wir links ab und dann nach einer sanften Auffahrt fahren wir steil nach Stryszów hinunter. Vor dem Bahnübergang fahren wir an einem Gutsensemble und einem Gutshaus mit einer musealen Ausstellung (2) vorbei. An der Kreuzung in Stryszów fahren wir geradeaus und beginnen eine steile Auffahrt auf dem grünen Radweg auf einen seitlichen Rücken des Bergs Chełm. Im Wald angekommen biegen wir an einer Gabelung rechts und im Weiler Wielkie Pole links ab, anschließend eine kurze Abfahrt und wieder eine Auffahrt auf den zweiten Teil des Bergrückens. Auf dem roten Radweg erreichen wir den Gipfel von Chełm, indem wir den steilsten Hang über eine Seitenstraße abkürzen. Dann folgen wir dem Bergrücken, wir überqueren die Kreuzung und dann geradeaus über eine asphaltierte Straße hinunter nach Skawinki, wo wir an einer Holzkirche vorbeifahren (3). Wir fahren auf die Hauptstraße und folgen dem roten Radweg an der zweiten Kreuzung und danach über eine steile Auffahrt nach Lanckorona. Über die Wege (auch der gelbe und der blaue Wanderweg) erreichen wir den Marktplatz in Lanckorona (4), den wir über die Straße ul. Świętokrzyska in die nördlich-östliche Richtung verlassen. Ein Kilometer weiter biegen wir links in die Straße ul. Legionistów ein, die uns zur Kirche des Mariengrabs (5) führt, an der wir rechts abbiegen. Nach 200 m an einer Kurve biegen wir links ab. Wir überqueren die Engelsbrücke und erreichen über einen Kalvarienweg das Bernhardinerkloster wieder.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Passions- und Mariensanktuarium in Kalwaria Zebrzydowska (Sanktuarium Pasyjno-Maryjne w Kalwarii Zebrzydowskiej) (1) – das größte Netz der Wege an einem Kalvarienberg in ganz Polen, im 17. Jahrhundert von Mikołaj Zebrzydowski angelegt. Das Ensemble umfasst 52 Kirchen, Kapellen, Statuen und Brücken, die alle dem Leben und Werk Christi und der Muttergottes gewidmet sind. Der hiesige Kalvarienberg befindet sich unter der Obhut von Bernhardinern, die sich hier im 17. Jahrhundert in einem barocken Klosterensemble niederließen. Die zum Klosterensemble gehörende Basilika beherbergt das wundertätige Bildnis der Muttergottes, das von Scharen der Pilger verehrt wird. Informationen: www.kalwaria.eu.

    Sanktuarium w Kalwarii Zebrzydowskiej
  • Gutshaus Stryszów (2) – gehört sicherlich zu den interessantesten historischen Kleinadelssitzen in Małopolska. Am Ende des 16. Jahrhunderts erbaut und in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts umgebaut. Aktuell eine Zweigstelle des Museums des Königlichen Schlosses Wawel (Zamek Królewski na Wawelu). In dem Gutshaus wird eine Dauerausstellung präsentiert: „Inneneinrichtung der polnischen Häuser im 19. Jahrhundert“. Informationen: www.dwor-stryszow.pl

  • Holzkirche in Skawinki (3) – errichtet 1733 in Przytkowice, zum aktuellen Standort in den 1960er Jahren verlegt und wiederaufgebaut. Die Kirche in der Blockbauweise gebaut, verschalt und mit Holzschindeln eingedeckt.

  • Historisches Stadtensemble von Lanckorona (4) – ein gut erhaltenes Stadtensemble mit typischen Holzhäusern in der Blockbauweise, am Marktplatz und Straßen des Städtchens. Die Häuser zeichnen sich durch stark nach vorne herausragende Arkadengänge, Satteldächer und verputzte Außenwände aus. Die Häuser sind mit Giebelwänden zur Straße hin angeordnet.


    Lanckorona
  • Kirche des Mariengrabs in Brody (5) – ein prachtvoller Sakralbau, gehört zu den Stationen des Kreuzwegs, ähnelt von der Form her einem Sarg, dem ein barocker Arkadenvorbau mit einer einmaligen Kuppel angebaut wurden. Schauen wir uns das Bildnis von „Christus von Lanckorona“ aus dem 16. Jahrhundert an, das aus dem nicht mehr bestehenden Lanckorona-Schloss stammt.

Verlauf auf der Karte:

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