Route 1: Durch den Wüstensand

Klucze, Rabsztyn (11 km) Jaroszowiec (17 km) Golczowice (20 km) Kwaśniów (23 km) Ryczówek (25 km) Rodaki (27 km) Klucze (36 km) 

36 km, 4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel

Geländeprofil:

Geländeprofil:Profil wysokościowy trasy

BESCHREIBUNG:

Im Rahmen dieser Route werden wir eine der spannendsten Naturattraktionen in Polen besuchen: die Błędowska-Wüste. Wir werden die wunderschönen Panoramen der Wüste von den südlichen und nördlichen Aussichtspunkten in Orten Klucze und Chechło bewundern. Vom Kreisverkehr in der Mitte des Ortes Klucze fahren wir nach Westen, in die Richtung der Rudnicka-Straße, dann am Roten und Grünen Teich (Staw Czerwony und Staw Zielony) vorbei und am Rande der Wüste entlang, um Czubatka von der nördlichen und dann westlichen Seite zu umrunden. Wir verlassen den Radweg und biegen auf der zweiten Asphaltstraße links ein. Anschließend fahren wir auf der Straße 791 weiter in Richtung Süden und biegen nach 1 km an der Stromleitung in eine Nebenstraße nach links ein. In Bogucin biegen wir rechts und dann vor der Auffahrt links in einen Feldweg ab. An der Hauptstraße biegen wir links ab und dann noch mal links in eine Nebenstraße, die zur Burg Rabsztyn (1) führt, deren malerische Ruinen unbedingt zu besuchen sind. Die Route führt dann weiter entlang des (rot markierten) Jura-Radwegs. Wir fahren über den Ort Czarny Las und dann über Jaroszowiec weiter. Wir biegen links und sofort wieder links ab. In Jaroszowiec hinter der Kirche (2) fahren wir nach rechts und erreichen Cieślin über Golczowice. In Golczowice können wir die Route abkürzen, indem wir die Straße links nach Klucze nehmen. In Cieślina biegen wir nach links ab, ein Stück weiter an der Gabelung nehmen wir den rechten Weg.

Im Ort Rodaki hinter der Kurve steht eine Holzkirche (3), an der man anhalten kann. Wir kehren auf den schwarzen Weg zurück, der von der Kurve nach rechts abzweigt und weiter zum Dorf Chechło führt. Um die historische Kirche und den Friedhof (4) zu sehen, biegen wir in der Ortsmitte rechts ab. Wir kehren zur Kreuzung zurück und fahren leicht rechts auf den blau markierten Radweg, der uns bis zum Ende unseres Ausflugs führen wird. Auf dem Hügel Dąbrówka am Weg stehen Überreste eines Beobachtungsbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg. Von hier bietet sich auch ein wunderschönes Panorama der Błędowska-Wüste (5). Der weitere Verlauf führt stellenweise durch Sandwege bis zu den Grenzen der Stadt Klucze.

ATTRAKTIONEN AUF DER ROUTE:

  • Burgruine Rabsztyn (1): Eine auf einem Hügel vom König Kasimir dem Großen zum Schutz der wirtschaftlich bedeutsamen Bergbaustadt Olkusz errichtete Burg. In der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde an der ursprünglichen Oberburg eine neue Unterburg errichtet und im Renaissance-Stil großzügig ausgebaut. Während der Schwedenkriege wurde die gesamte Anlage 1657 von den Schweden niedergebrannt. Ab diesem Zeitpunkt begann die Burg Rabsztyn zu verfallen. Zurzeit kann man hier die Überreste der Mauern der Ober- und Unterburg besichtigen.

    Trasa 1 Zamek w Rabsztynie.jpg
  • Kirche in Jaroszowiec (2): Ein Ort der Verehrung des Gemäldes Unserer Lieben Hilfsfrau, das von Jan Szczęsny-Stankiewicz, einem Schüler von Jan Matejko gemalt wurde. Die wichtigsten Feiertage der Gemeinde: 24. Mai.

  • Holzkirche in Rodaki (3): Eine einschiffige Kirche, teilweise mit Arkaden ausgestattet, mit einer im Norden eingerichteten Sakristei, vor 1601 gebaut. Im spätbarocken Hauptaltar befindet sich ein Bild des Heiligen Markus – dem Schutzpatron der Kirche. Im Seitenaltar befand sich auch eine Statue des Heiligen Nicolaus aus dem frühen 15. Jahrhundert. Das Gemälde wurde in die neue Kirche in Rodaki verlegt.


    Trasa 1 Kościół w Rodakach.jpg
  • Kirche und Friedhof in Chechło (4): Eine Marienkirche von 1807 knüpft an die barocke Architektur an. Neben der Kirche steht ein Glockenturm von 1830 und ein Friedhof mit einem Steinobelisk der Familie Kmita von 1789, sowie einem Partisanengrab.

  • Błędowska-Wüste (5): Das größte Gebiet mit flüchtigen Sanden in Mitteleuropa (Fläche: 20 km2).

    Bis zum 12. und 13. Jahrhundert war das Gebiet der heutigen Wüste mit einem Kiefernwald bewachsen. Die Abholzung, insbesondere für den Bedarf der Bergwerke in Olkusz, führte zur Entstehung einer Wüstenlandschaft, die aktuell durch Ausbreitung von Pflanzen gefährdet ist. Der nördliche Teil der Wüste ist für die Besucher gesperrt und dient als ein militärisches Übungsgelände. Der südliche Teil ist ein attraktives Gebiet für die Wanderungen und das Reiten. Zwei Beobachtungsstellen aus den Zeiten des Zweiten Weltkriegs blieben hier erhalten: Eine von den deutschen Besatzern gebaute Stelle in Chechło und eine polnische in Klucze.

 

  • Pustynia Błędowska

 

Verlauf auf der Karte:

Mapa trasy 1

Legenda do map
 

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